Microplastic Pollution Map

Um einen Beitrag zur Erforschung der mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier zu leisten, engagiert sich oeoo seit Jahren beim Aufbau einer weltweiten Datenbank zu den Mikroplastik-Verschmutzungsgraden in den Weltmeeren.

Mit der Microplastic Pollution Map von One Earth – One Ocean e.V. steht erstmals eine interaktive Weltkarte zur Verfügung, auf der Art und Umfang von Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik dokumentiert werden.

Um aktuelle Rohdaten zu den Verschmutzungsgraden mit Mikroplastik in den Gewässern zu erhalten, werden derzeit regelmäßig Wasserproben der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers gesammelt. oeoo kooperiert dafür seit 2013 mit der Linienreederei OPDR aus Hamburg, deren Schiffe feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befahren.

Foto OPDR

Diese sowie weitere Proben werden von oeoo im eigenen Labor per FTIR-Spektrometer auf ihre chemische Zusammensetzung hin analysiert. Die Analyseergebnisse fließen seit 2013 in die oeoo-Datenbank ein und stehen der Öffentlichkeit auf der Microplastic Pollution Map, einer interaktiven Weltkarte zur Verfügung, die unser Partner PHAT Consulting aus Hamburg für uns technisch umgesetzt hat. Betreut wird das Gesamtprojekt und die wissenschaftliche Auswertung von oeoo-Mikrobiologe Dr. Rüdiger Stöhr. Der Verein sucht weitere Kooperationspartner, um möglichst weltweit Daten von Wasserproben erfassen zu können

Unsere Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, die Größenordnung des Problems zu dokumentieren, seriös einzuschätzen und so die Dringlichkeit von Lösungswegen national und international einzufordern.

Hier finden Sie die Untersuchungsergebnisse unserer beiden Studien von April 2016 sowie von Januar 2018.

Unser Labor in Kiel:

Anwendungsmöglichkeiten

Die Microplastic Pollution Map beinhaltet verschiedene Fenster. Die Seekarte zeigt die Probenpositionen für die Mikroplastikuntersuchungen. Diese können nach verschiedenen Kriterien sortiert werden: Es kann nach Seegebieten, nach detaillierteren Probenahmeorten, nach den Jahren der Probennahme oder auch nach Kunststoffarten gesucht werden. Durch Anklicken der Teilsegmente bzw. durch Ankreuzen  der Probenahmejahre wird die Auswahl getroffen.

Die entsprechenden Proben werden in der Seekarte dargestellt und in dem Protokollblatt werden die einzelnen Proben und die darin identifizierten Kunststoffe angezeigt.

Durch Drücken der STRG-Taste kann mit der Maus eine Mehrfachauswahl innerhalb einer Kategorie (z.B. Jahr der Probennahme, Ort der Probe, Kunststoffart) vorgenommen werden.

In der Seekarte können auch einzelne Probenahmeorte markiert werden. Die dazugehörigen Protokollauszüge werden dann angezeigt.

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