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Nach fast einem dreiviertel Jahr ist die SeeKuh am Wochenende in ihren Heimathafen Kiel zurückgekehrt. Seit Ende letzten Jahres war sie unterwegs in Asien. Im November 2017  wurde sie zerlegt und – in vier Containern verpackt – per Frachtschiff nach Hongkong verschifft. Dort war sie bis zum Juli diesen Jahres auf Mission, um auch in Hongkong und ganz Asien auf die Verschmutzung der Meere mit Plastik aufmerksam zu machen und das Konzept der “Maritimen Müllabfuhr” vorzustellen. In Kooperation mit örtlichen Umweltinitiativen nahm sie an Müllreinigungsaktionen teil und konnte von Schulklassen und anderen Interessengruppen besichtigt werden.

Trotz der Erfolge und des Interesses in Hongkong – so gab es im Januar für OEOO einen großen Empfang mit wichtigen Kontakten der Hongkonger Gesellschaft – entschloss man sich bei One Earth – One Ocean , die SeeKuh zurück nach Deutschland zu holen, da die finanziellen Unwägbarkeiten für unseren Verein einfach zu groß wurden. Zudem hat OEOO keine eigene Mannschaft, die sich vor Ort um das Schiff und seinen Betrieb weiter hätte kümmern können. Von Deutschland aus lässt sich so etwas von einer gemeinnützigen NGO nicht langfristig umsetzen, wenn man nicht Greenpeace heißt.

Deshalb kehrte die SeeKuh jetzt wieder nach Kiel zurück, wo sie zukünftig bei Projekten vor Ort in der Ostsee eingesetzt wird. Am Fischmarkt in Kiel-Wellingdorf hat sie jetzt einen festen Liegeplatz gleich hinter der Thor Heyerdal – da werden viele Menschen die SeeKuh sehen. Sollte eine Finanzierung im Vorfeld geklärt sein, kann sie später auch wieder auf Reisen gehen.

 

 

 



SeeKuh ist zurück im Heimathafen Kiel

17. September 2018