{"id":30340,"date":"2016-09-26T15:44:06","date_gmt":"2016-09-26T13:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/2016\/09\/26\/muellsammelschiff-fuer-den-kampf-gegen-marine-littering\/"},"modified":"2022-12-27T18:18:54","modified_gmt":"2022-12-27T17:18:54","slug":"muellsammelschiff-fuer-den-kampf-gegen-marine-littering","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/presseinformationen-en\/2016\/muellsammelschiff-fuer-den-kampf-gegen-marine-littering\/","title":{"rendered":"Schiffstaufe des ersten M\u00fcllsammelschiffs weltweit \u2013 Die SEEKUH von One Earth \u2013 One Ocean e.V."},"content":{"rendered":"<h3>Schiffstaufe des ersten M\u00fcllsammelschiffs weltweit \u2013 Die SEEKUH von One Earth \u2013 One Ocean e.V.<\/h3>\n<p>One Earth \u2013 One Ocean, 26.09.2016<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"http:\/\/oeoo.danielerke.de\/wp-content\/uploads\/PM-Schiffstaufe-Seekuh-8-16.pdf\">Pressemitteilung als PDF<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>M\u00fcnchen-Garching<\/h3>\n<p>Am Sonntag, den 25. September 2016 um 14.00 Uhr ist es endlich soweit: Das erste spezialisierte und DNV\/GL-zertifizierte M\u00fcllsammelschiff der Welt, die SEEKUH der M\u00fcnchner Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., feiert im Rahmen des 35. Deutschen Seeschifffahrtstages in Kiel ihre Schiffstaufe. Der von G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder der Organisation, entwickelte Spezialkatamaran hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 x 10 Metern (L x B) und wiegt knapp sechs Tonnen. Das Schiff ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Eins\u00e4tzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. F\u00fcr den vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierten Bau der SEEKUH, die vielen bereits aus der umfangreichen Medienberichterstattung im Laufe des Jahres bekannt sein d\u00fcrfte, wurden Mittel in H\u00f6he von etwa einer viertel Million Euro gesammelt. Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chling Stiftung. Das Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, das auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaut wurde und als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen ist (praktisch der T\u00dcV f\u00fcr Schiffe), wird nacheinem Stop am Ausr\u00fcstungskai in L\u00fcbeck in den n\u00e4chsten12 Monaten an der Ostseek\u00fcste und in Hong Kong eingesetzt, wo es neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornimmt.<\/p>\n<p>Nach einer aktuellen Studie der Mac Arthur Foundation sollen bis zum Jahre 2050 mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangtletztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen.<\/p>\n<p>Um dieses dr\u00e4ngende Menschheitsproblem zumindest ansatzweise zu bek\u00e4mpfen, hat G\u00fcnther Bonin vor f\u00fcnf Jahren das Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, entwickelt, bei dem der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist nun das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Von der Idee zum fertigen Schiff<\/h3>\n<p>Mehr als \u2013 oder sollte man eher sagen, nur &#8211; drei Jahre hat es gedauert, die SEEKUH von einer vision\u00e4ren Idee G\u00fcnther Bonin zur Wirklichkeit werden zu lassen. Von der Konzeption der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c mit ihren Spezialschiffen \u00fcber die konkrete Planung der ersten SEEKUH und deren langwierigen Finanzierung durch Spenden und der Genehmigung durch die entsprechenden Verwaltungsorgane und die Schiffsklassifikationsgesellschaft DNV GL bis hin zum Bau auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH zogen die Monate ins Land. Doch G\u00fcnther Bonin glaubte fest an seine Idee, leistete geduldig \u00dcberzeugungsarbeit an allen Fronten und lie\u00df sich auch von R\u00fcckschl\u00e4gen und Zeitverz\u00f6gerungen nicht entmutigen. Deshalb kann er in K\u00fcrze gemeinsam mit seinem Team stolz die Schiffstaufe seines Babys feiern.<\/p>\n<p>Das Spezialschiff ist weltweit einmalig. Seine k\u00fcrzlich in der ARD-Show &#8220;Die gro\u00dfe Show der Naturwunder&#8221; von Ranga Yogeshwar und Frank Elstner vorgestellte Funktionsweise war als Animation deutschlandweit zu sehen. Die Katamaranform erm\u00f6glicht es bei einem Tiefgang von nur 60 Zentimetern, zwischen den beiden R\u00fcmpfen eine Netztkonstruktion ins Wasser abzusenken, mit der der Plastikm\u00fcll bis in eine Tiefe von zwei Metern herausgefischt wird. Damit sich keine Lebewesen in den Netzen verfangen, f\u00e4hrt die durch zwei Au\u00dfenbordmotore \u00e0 63 PS angetriebene SEEKUH in Schrittgeschwindigkeit. So k\u00f6nnen Fische rechtzeitig ausweichen. Die zwei Au\u00dfenborder erm\u00f6glichen aber auch eine gute Man\u00f6vrierf\u00e4higkeit des bei voller Beladung mit M\u00fcll bis zu 11 Tonnen schweren Schiffs in H\u00e4fen. Die erste SEEKUH ist f\u00fcr k\u00fcstennahe Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert und hat alle n\u00f6tigen Zertifikationen als Arbeitschiff wie DNV GL, Berufsgenossenschaft See, BSH etc..<\/p>\n<p>In L\u00e4ndern mit hohem M\u00fcllaufkommen im Wasser kann sie mit ihren Netzen t\u00e4glich mehrmals 2-3 Tonnen sammeln oder bei hohen Verunreinigungen am Strand den M\u00fcll nach dem Baggerprinzip direkt an Land schieben. Sp\u00e4ter sollen HOCHSEEK\u00dcHE \u2013 autark durch Wind- und Sonnenenergie angetrieben \u2013 auf hoher See selbst\u00e4ndig Plastikm\u00fcll einsammeln.<\/p>\n<p>Neben unz\u00e4hligen Kleinspenden erm\u00f6glichten vor allem die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom den Bau des Schiffes. W\u00e4hrend die Deutsche Telekom die Konstruktionsplanung, Projektleitung und die Zulassungskosten f\u00fcr den DNV GL \u00fcbernahm, finanzierte die R\u00f6chling Stiftung aus Mannheim zu einem Gro\u00dfteil den Rohbau der SEEKUH. Von Herrn R\u00f6chling stammt auch die Idee, \u00fcberalldort, wo der Verschmutzungsgrad besonders hoch ist, Fischern kostenlos Spezialnetze, die keine Tiere fangen, zum Abfischen des Plastikm\u00fclls zur Verf\u00fcgung zustellen. So k\u00f6nnten zwei Trawler mit einem dazwischen gezogenen Netzt bis zu 200 Tonnen Plastikm\u00fcll am Tag einsammeln.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Verarbeitung des Kunststoffes derzeit noch an Land passiert, sieht das ZIMProjekt vor, sp\u00e4ter gro\u00dfe Energieschiffe mit ihren HOCHSEEKUH-Begleitschiffen auf See zu positionieren, die das Plastik mit Hilfe von Satellitenortung erkennen, einsammeln und direkt an Bord des gro\u00dfen Schiffes in leichtes, schwefelfreies Heiz\u00f6l, Gas und Strom weiterverarbeiten (\u201eWaste to Energy\u201c). Eine Tonne Kunststoff kann so in 900 Liter Erd\u00f6l zur\u00fcckverwandelt werden. Mit der Energie k\u00f6nnte zudem Salz- in Trinkwasser umgewandelt werden. Zudem k\u00f6nnen die Energieschiffe auch gro\u00dfe H\u00e4fen in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern anlaufenund den Menschen dort ihren Plastikm\u00fcll abkaufen und im Gegenzug \u00d6l, Gas, Wasser etc.liefern.<\/p>\n<p>Mit der Taufe der SEEKUH am 25. September 2016in Kielwird der erste wichtige Schritt getan, doch das System wird in Zukunft weiter ausgebaut und perfektioniert. Erstmals zu besichtigen ist die SEEKUH wie gesagt in Kiel im Rahmen des 35. Deutschen Seeschifffahrtstages auf dem diesj\u00e4hrigen &#8220;Fest am Meer&#8221; am 24.und 25.9.2016. Informationenunter http:\/\/www.deutscher-seeschifffahrtstag-kiel.de\/de\/programm.html. Interessierte sind herzlich eingeladen, wenn die Taufe am Sonntag um 14.00Uhr an der Campusb\u00fchne stattfindet. Im Anschluss kehrt die Seekuh wieder zum Ausr\u00fcstungskai nach L\u00fcbeck zur\u00fcck, um die elektronischen Ger\u00e4te zu installieren und den Ausbau fertig zu stellen. In 2017 soll die SK einige Monate in Honk Kong eingesetzt werden, ehe sie im Sommer 2017 an der deutschen Ostsee Wasserproben analysiert und M\u00fcll sammelt.<\/p>\n<p>\u201cIch bin sehr stolz, nach f\u00fcnf Jahren der \u00dcberzeugungsarbeit nun endlich die SEEKUH fertig und im Wasser zu haben, um die \u00d6ffentlichkeit auf das dringende Problem des Plastikm\u00fclls und des Marine Littering hinzuweisen\u201d, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Entrepreneur des Vereins One Earth \u2013 One Ocean e.V.. \u201cMein gro\u00dfer Dank gilt all jenen, die mich und meine Idee \u00fcber Jahre begleitet, unerm\u00fcdlich geholfen und nicht zuletzt Geld bezahlt haben, um diese Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.\u201d<\/p>\n<p>Die Familie R\u00f6chling, die auf eine beinahe 200-j\u00e4hrige unternehmerische Tradition zur\u00fcckblickt, hat ihre unternehmerische Verantwortung schon fr\u00fch auch als soziale Verantwortung verstanden und bereits im 19. Jahrhundert wohlt\u00e4tige Einrichtungen f\u00fcr ihre Mitarbeiter, aber auch f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung insgesamt errichtet. Mit der R\u00f6chling Stiftung setzt die Familie heute ihr soziales Engagement fort. Nachdem das Familienunternehmen heuteein f\u00fchrender Anbieter innovativer Produkte aus Hochleistungs-Kunststoffen ist, kann die Stiftung auf eine hohe Kompetenz im Bereich Kunststoff zugreifen und diese wirkungsvoll zum Schutze der Umwelt einsetzen \u2013 wie in der Kooperation mit OEOO. So hat die Stiftung nun auch einen Gro\u00dfteil der Baukosten f\u00fcr die SEEKUHfinanziert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/h3>\n<p>Die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen.Seit 2015 hat Boninsein ITUnternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung vonGew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Auch Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America\u2019s Cup mitkonstruierte, unterst\u00fctzt OEOO bei der Entwicklung der M\u00fcllschlucker-Schiffe. Im September 2016 wird die erste SEKUH ihre Arbeit aufnehmen. 2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\">http:\/\/www.oneearth-oneocean.com<\/a><br \/>\noder auf der Facebook Seite unter <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660\">https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>One Earth \u2013 One Ocean e. V.<br \/>\nG\u00fcnther Bonin Gr\u00fcnder und Vorstand<br \/>\nLichtenbergstr. 8<br \/>\nD-85748 Garching<br \/>\nTel: +49 (0) 89 54 84- 2361<br \/>\nFax: +49(0) 89 54 84 -2369<br \/>\n<a href=\"mailto:info@oneearth-oneocean.com\">info@oneearth-oneocean.com<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\/\">www.oneearth-oneocean.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Gr\u00fcne Welle Kommunikation<br \/>\nFrank Brodmerkel<br \/>\nPressekontakt<br \/>\nNotburgastr. 3<br \/>\nD-80639 M\u00fcnchen<br \/>\nTel: +49 (089) 203 494 94<br \/>\nFax: +49 (089) 178 761 47<br \/>\n<a href=\"mailto:kontakt@gruenewellepr.de\">kontakt@gruenewellepr.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\/\">www.gruenewellepr.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schiffstaufe des ersten M\u00fcllsammelschiffs weltweit \u2013 Die SEEKUH von One Earth \u2013 One Ocean e.V. 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Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chling Stiftung. Das Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, das auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaut wurde und als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen ist (praktisch der T\u00dcV f\u00fcr Schiffe), wird nacheinem Stop am Ausr\u00fcstungskai in L\u00fcbeck in den n\u00e4chsten12 Monaten an der Ostseek\u00fcste und in Hong Kong eingesetzt, wo es neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornimmt. Nach einer aktuellen Studie der Mac Arthur Foundation sollen bis zum Jahre 2050 mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangtletztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen. Um dieses dr\u00e4ngende Menschheitsproblem zumindest ansatzweise zu bek\u00e4mpfen, hat G\u00fcnther Bonin vor f\u00fcnf Jahren das Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, entwickelt, bei dem der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist nun das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. &nbsp; &nbsp; Von der Idee zum fertigen Schiff Mehr als \u2013 oder sollte man eher sagen, nur &#8211; drei Jahre hat es gedauert, die SEEKUH von einer vision\u00e4ren Idee G\u00fcnther Bonin zur Wirklichkeit werden zu lassen. 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In L\u00e4ndern mit hohem M\u00fcllaufkommen im Wasser kann sie mit ihren Netzen t\u00e4glich mehrmals 2-3 Tonnen sammeln oder bei hohen Verunreinigungen am Strand den M\u00fcll nach dem Baggerprinzip direkt an Land schieben. Sp\u00e4ter sollen HOCHSEEK\u00dcHE \u2013 autark durch Wind- und Sonnenenergie angetrieben \u2013 auf hoher See selbst\u00e4ndig Plastikm\u00fcll einsammeln. Neben unz\u00e4hligen Kleinspenden erm\u00f6glichten vor allem die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom den Bau des Schiffes. W\u00e4hrend die Deutsche Telekom die Konstruktionsplanung, Projektleitung und die Zulassungskosten f\u00fcr den DNV GL \u00fcbernahm, finanzierte die R\u00f6chling Stiftung aus Mannheim zu einem Gro\u00dfteil den Rohbau der SEEKUH. Von Herrn R\u00f6chling stammt auch die Idee, \u00fcberalldort, wo der Verschmutzungsgrad besonders hoch ist, Fischern kostenlos Spezialnetze, die keine Tiere fangen, zum Abfischen des Plastikm\u00fclls zur Verf\u00fcgung zustellen. So k\u00f6nnten zwei Trawler mit einem dazwischen gezogenen Netzt bis zu 200 Tonnen Plastikm\u00fcll am Tag einsammeln. W\u00e4hrend die Verarbeitung des Kunststoffes derzeit noch an Land passiert, sieht das ZIMProjekt vor, sp\u00e4ter gro\u00dfe Energieschiffe mit ihren HOCHSEEKUH-Begleitschiffen auf See zu positionieren, die das Plastik mit Hilfe von Satellitenortung erkennen, einsammeln und direkt an Bord des gro\u00dfen Schiffes in leichtes, schwefelfreies Heiz\u00f6l, Gas und Strom weiterverarbeiten (\u201eWaste to Energy\u201c). Eine Tonne Kunststoff kann so in 900 Liter Erd\u00f6l zur\u00fcckverwandelt werden. Mit der Energie k\u00f6nnte zudem Salz- in Trinkwasser umgewandelt werden. Zudem k\u00f6nnen die Energieschiffe auch gro\u00dfe H\u00e4fen in Schwellen- und Entwicklungsl\u00e4ndern anlaufenund den Menschen dort ihren Plastikm\u00fcll abkaufen und im Gegenzug \u00d6l, Gas, Wasser etc.liefern. Mit der Taufe der SEEKUH am 25. September 2016in Kielwird der erste wichtige Schritt getan, doch das System wird in Zukunft weiter ausgebaut und perfektioniert. Erstmals zu besichtigen ist die SEEKUH wie gesagt in Kiel im Rahmen des 35. Deutschen Seeschifffahrtstages auf dem diesj\u00e4hrigen &#8220;Fest am Meer&#8221; am 24.und 25.9.2016. Informationenunter http:\/\/www.deutscher-seeschifffahrtstag-kiel.de\/de\/programm.html. Interessierte sind herzlich eingeladen, wenn die Taufe am Sonntag um 14.00Uhr an der Campusb\u00fchne stattfindet. Im Anschluss kehrt die Seekuh wieder zum Ausr\u00fcstungskai nach L\u00fcbeck zur\u00fcck, um die elektronischen Ger\u00e4te zu installieren und den Ausbau fertig zu stellen. 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Das Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, das auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaut wurde und als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen ist (praktisch der T\u00dcV f\u00fcr Schiffe), wird nacheinem Stop am Ausr\u00fcstungskai in L\u00fcbeck in den n\u00e4chsten12 Monaten an der Ostseek\u00fcste und in Hong Kong eingesetzt, wo es neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornimmt. Nach einer aktuellen Studie der Mac Arthur Foundation sollen bis zum Jahre 2050 mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangtletztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen. Um dieses dr\u00e4ngende Menschheitsproblem zumindest ansatzweise zu bek\u00e4mpfen, hat G\u00fcnther Bonin vor f\u00fcnf Jahren das Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, entwickelt, bei dem der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist nun das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. &nbsp; &nbsp; Von der Idee zum fertigen Schiff Mehr als \u2013 oder sollte man eher sagen, nur &#8211; drei Jahre hat es gedauert, die SEEKUH von einer vision\u00e4ren Idee G\u00fcnther Bonin zur Wirklichkeit werden zu lassen. 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September 2016in Kielwird der erste wichtige Schritt getan, doch das System wird in Zukunft weiter ausgebaut und perfektioniert. Erstmals zu besichtigen ist die SEEKUH wie gesagt in Kiel im Rahmen des 35. Deutschen Seeschifffahrtstages auf dem diesj\u00e4hrigen &#8220;Fest am Meer&#8221; am 24.und 25.9.2016. Informationenunter http:\/\/www.deutscher-seeschifffahrtstag-kiel.de\/de\/programm.html. Interessierte sind herzlich eingeladen, wenn die Taufe am Sonntag um 14.00Uhr an der Campusb\u00fchne stattfindet. Im Anschluss kehrt die Seekuh wieder zum Ausr\u00fcstungskai nach L\u00fcbeck zur\u00fcck, um die elektronischen Ger\u00e4te zu installieren und den Ausbau fertig zu stellen. In 2017 soll die SK einige Monate in Honk Kong eingesetzt werden, ehe sie im Sommer 2017 an der deutschen Ostsee Wasserproben analysiert und M\u00fcll sammelt. \u201cIch bin sehr stolz, nach f\u00fcnf Jahren der \u00dcberzeugungsarbeit nun endlich die SEEKUH fertig und im Wasser zu haben, um die \u00d6ffentlichkeit auf das dringende Problem des Plastikm\u00fclls und des Marine Littering hinzuweisen\u201d, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/presseinformationen-en\/2016\/muellsammelschiff-fuer-den-kampf-gegen-marine-littering\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"One Earth - One Ocean e. 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Deutschen Seeschifffahrtstages in Kiel ihre Schiffstaufe. Der von G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder der Organisation, entwickelte Spezialkatamaran hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 x 10 Metern (L x B) und wiegt knapp sechs Tonnen. Das Schiff ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Eins\u00e4tzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. F\u00fcr den vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierten Bau der SEEKUH, die vielen bereits aus der umfangreichen Medienberichterstattung im Laufe des Jahres bekannt sein d\u00fcrfte, wurden Mittel in H\u00f6he von etwa einer viertel Million Euro gesammelt. Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chling Stiftung. Das Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, das auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaut wurde und als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen ist (praktisch der T\u00dcV f\u00fcr Schiffe), wird nacheinem Stop am Ausr\u00fcstungskai in L\u00fcbeck in den n\u00e4chsten12 Monaten an der Ostseek\u00fcste und in Hong Kong eingesetzt, wo es neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornimmt. Nach einer aktuellen Studie der Mac Arthur Foundation sollen bis zum Jahre 2050 mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangtletztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen. Um dieses dr\u00e4ngende Menschheitsproblem zumindest ansatzweise zu bek\u00e4mpfen, hat G\u00fcnther Bonin vor f\u00fcnf Jahren das Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, entwickelt, bei dem der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist nun das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. &nbsp; &nbsp; Von der Idee zum fertigen Schiff Mehr als \u2013 oder sollte man eher sagen, nur &#8211; drei Jahre hat es gedauert, die SEEKUH von einer vision\u00e4ren Idee G\u00fcnther Bonin zur Wirklichkeit werden zu lassen. 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