{"id":30330,"date":"2016-10-12T12:24:47","date_gmt":"2016-10-12T10:24:47","guid":{"rendered":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/2016\/10\/12\/muellsammelschiff-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-fuer-den-bundespreis-ecodesign-2016-nominiert\/"},"modified":"2022-12-27T18:18:27","modified_gmt":"2022-12-27T17:18:27","slug":"muellsammelschiff-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-fuer-den-bundespreis-ecodesign-2016-nominiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/presseinformationen-en\/2016\/muellsammelschiff-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-fuer-den-bundespreis-ecodesign-2016-nominiert\/","title":{"rendered":"M\u00fcllsammelschiff SEEKUH von One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr den Bundespreis ecodesign 2016 nominiert"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/PM-Nominierung-ecodesign-10-16.pdf\">Pressemeldung als pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>M\u00fcnchen-Garching \/ Berlin, 12. Oktober 2016 \u2013 Die SEEKUH; das Mitte September fertiggestellte M\u00fcllsammelschiff der M\u00fcnchner Umweltorganisation <em>One Earth \u2013 One Ocean e.V.<\/em>, wurde f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen <em>Bundespreis ecodesign<\/em> nominiert. Aus mehr als 160 Einreichungen w\u00e4hlte die Jury aus Design- und Umweltexperten auf der gestrigen Jurysitzung im Kunstgewerbe-museum in Berlin 26 Projekte als Nominierte aus, darunter auch die SEEKUH. Der Preis, der j\u00e4hrlich vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt verliehen wird, zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sich durch eine herausragende \u00f6kologische Qualit\u00e4t, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualit\u00e4t auszeichnen.<\/strong><\/p>\n<p>Der Bundespreis ecodesign ist die h\u00f6chste staatliche Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland und wird j\u00e4hrlich in vier Kategorien vergeben. Rund 50 Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachabteilungen des Umweltbundesamtes bewerten die \u00f6kologische Qualit\u00e4t der Einreichungen und entscheiden zusammen mit einem Projektbeirat \u00fcber die Zulassung zur Jurysitzung. Eine interdisziplin\u00e4re Jury namhafter Designerinnen und Designer sowie Umweltexpertinnen und -experten bestimmte dann auf der Jurysitzung im Kunstgewerbemuseum am 10. Oktober 2016 in Berlin die Nominierten und Preistr\u00e4ger. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt stehen als Auslobende f\u00fcr Glaubw\u00fcrdigkeit, Qualit\u00e4t und eine fundierte Bewertung.<\/p>\n<p>Die feierliche Preisverleihung findet schlie\u00dflich am 28. November 2016 im Bundesumweltministerium statt, dort werden die diesj\u00e4hrigen Gewinner in der jeweiligen Kategorie bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie der UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger. Alle nominierten und pr\u00e4mierten Arbeiten werden dann 2017 in einer deutschlandweiten Wanderausstellung pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Der Spezialkatamaran SEEKUH zum Sammeln von Plastikm\u00fcll ist eines von vier nominierten Projekten in der Kategorie Konzept. Das M\u00fcllsammelschiff wurde von G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder der M\u00fcnchner Umweltorganisation <em>One Earth \u2013 One Ocean e.V.<\/em>, entwickelt, hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 x 10 Metern (L x B) und wiegt knapp sechs Tonnen. Das Schiff ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Eins\u00e4tzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. F\u00fcr den vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierten Bau der SEEKUH, einem Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, wurden Mittel in H\u00f6he von etwa einer viertel Million Euro gesammelt. Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chlingstiftung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von der Idee zum fertigen Schiff<\/strong><\/p>\n<p>Immer mehr Menschen erkennen in Plastikm\u00fcll eines der dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme der weltweiten Ozeane. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Bis zum Jahre 2050 werden mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangt letztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen.<\/p>\n<p>F\u00fcr ihr Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, bei der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen wie der SEEKUH aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird, wurde die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V nun f\u00fcr den <em>Bundespreis ecodesign 2016<\/em> nominiert. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. Der auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaute Katamaran wurde als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen (dem T\u00dcV f\u00fcr Schiffe) und kann neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornehmen.<\/p>\n<p>Die Katamaranform erm\u00f6glicht es bei einem Tiefgang von nur 60 Zentimetern, zwischen den beiden R\u00fcmpfen eine Netztkonstruktion ins Wasser abzusenken, mit der der Plastikm\u00fcll bis in eine Tiefe von zwei Metern herausgefischt wird. Damit sich keine Lebewesen in den Netzen verfangen, f\u00e4hrt die SEEKUH in Schrittgeschwindigkeit. In Gegenden mit hohem M\u00fcllaufkommen im Wasser kann sie mit ihren Netzen t\u00e4glich mehrmals 2-3 Tonnen sammeln oder bei hohen Verunreinigungen am Strand den M\u00fcll nach dem Baggerprinzip direkt an Land schieben. Sp\u00e4ter sollen HOCHSEEK\u00dcHE \u2013 autark durch Wind- und Sonnenenergie angetrieben \u2013 auf hoher See selbst\u00e4ndig Plastikm\u00fcll sammeln.<\/p>\n<p>\u201cWir freuen uns sehr, dass nach dem Stapellauf und der Schiffstaufe der SEEKUH im September nun mit der Nominierung zum Bundespreis ecodesign ein weiteres Highlight f\u00fcr \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit f\u00fcr unser M\u00fcllsammelkonzept sorgt\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Entrepreneur des Vereins One Earth \u2013 One Ocean e.V.. \u201eNat\u00fcrlich kann eine SEEKUH nicht die Welt retten, aber je mehr Menschen sich mit dem dr\u00e4ngenden Problem des Plastikm\u00fclls und des Marine Littering unserer Gew\u00e4sser auseinandersetzen, umso mehr kommt hoffentlich in Bewegung.\u201c<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Umweltorganisation One Earth \u2013 OneOcean mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Auch Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America\u2019s Cup mitkonstruierte, unterst\u00fctzt OEOO bei der Entwicklung der M\u00fcllschlucker-Schiffe. Im September 2016 wird die erste SEKUH ihre Arbeit aufnehmen. 2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten <em>GreenTec Award 2013<\/em>, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign in der Kategorie Konzept.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.fairena-messe.org\/\">http:\/\/www.oneearth-oneocean.com<\/a> oder auf der Facebook-Seite unter <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660\">https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"511\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"188\">One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/p>\n<p>G\u00fcnther Bonin<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder und Vorstand<\/p>\n<p>Lichtenbergstr.8<\/p>\n<p>D-85748 Garching<\/p>\n<p>Tel: +49 (0) 89 54 84- 2361<\/p>\n<p>Fax: +49(0) 89 54 84 -2369<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@oneearth-oneocean.com\">info@oneearth-oneocean.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\">www.oneearth-oneocean.com<\/a><\/td>\n<td width=\"323\">Gr\u00fcne Welle Kommunikation<\/p>\n<p>Frank Brodmerkel<\/p>\n<p>Pressekontakt<\/p>\n<p>Notburgastr. 3<\/p>\n<p>D-80639 M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Tel: +49 (089) 203 494 94<\/p>\n<p>Fax: +49 (089) 178 761 47<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Kontakt@gruenewellepr.de\">kontakt@gruenewellepr.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\/\">www.gruenewellepr.de<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pressemeldung als pdf M\u00fcnchen-Garching \/ Berlin, 12. Oktober 2016 \u2013 Die SEEKUH; das Mitte September fertiggestellte M\u00fcllsammelschiff der M\u00fcnchner Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., wurde f\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Bundespreis ecodesign nominiert. Aus mehr als 160 Einreichungen w\u00e4hlte die Jury aus Design- und Umweltexperten auf der gestrigen Jurysitzung im Kunstgewerbe-museum in Berlin 26 Projekte als Nominierte aus, darunter auch die SEEKUH. Der Preis, der j\u00e4hrlich vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt verliehen wird, zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sich durch eine herausragende \u00f6kologische Qualit\u00e4t, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualit\u00e4t auszeichnen. Der Bundespreis ecodesign ist die h\u00f6chste staatliche Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland und wird j\u00e4hrlich in vier Kategorien vergeben. Rund 50 Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachabteilungen des Umweltbundesamtes bewerten die \u00f6kologische Qualit\u00e4t der Einreichungen und entscheiden zusammen mit einem Projektbeirat \u00fcber die Zulassung zur Jurysitzung. Eine interdisziplin\u00e4re Jury namhafter Designerinnen und Designer sowie Umweltexpertinnen und -experten bestimmte dann auf der Jurysitzung im Kunstgewerbemuseum am 10. Oktober 2016 in Berlin die Nominierten und Preistr\u00e4ger. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt stehen als Auslobende f\u00fcr Glaubw\u00fcrdigkeit, Qualit\u00e4t und eine fundierte Bewertung. Die feierliche Preisverleihung findet schlie\u00dflich am 28. November 2016 im Bundesumweltministerium statt, dort werden die diesj\u00e4hrigen Gewinner in der jeweiligen Kategorie bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie der UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger. Alle nominierten und pr\u00e4mierten Arbeiten werden dann 2017 in einer deutschlandweiten Wanderausstellung pr\u00e4sentiert. Der Spezialkatamaran SEEKUH zum Sammeln von Plastikm\u00fcll ist eines von vier nominierten Projekten in der Kategorie Konzept. Das M\u00fcllsammelschiff wurde von G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder der M\u00fcnchner Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., entwickelt, hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 x 10 Metern (L x B) und wiegt knapp sechs Tonnen. Das Schiff ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Eins\u00e4tzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. F\u00fcr den vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierten Bau der SEEKUH, einem Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, wurden Mittel in H\u00f6he von etwa einer viertel Million Euro gesammelt. Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chlingstiftung. &nbsp; Von der Idee zum fertigen Schiff Immer mehr Menschen erkennen in Plastikm\u00fcll eines der dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme der weltweiten Ozeane. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Bis zum Jahre 2050 werden mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangt letztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen. F\u00fcr ihr Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, bei der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen wie der SEEKUH aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird, wurde die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V nun f\u00fcr den Bundespreis ecodesign 2016 nominiert. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. Der auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaute Katamaran wurde als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen (dem T\u00dcV f\u00fcr Schiffe) und kann neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornehmen. Die Katamaranform erm\u00f6glicht es bei einem Tiefgang von nur 60 Zentimetern, zwischen den beiden R\u00fcmpfen eine Netztkonstruktion ins Wasser abzusenken, mit der der Plastikm\u00fcll bis in eine Tiefe von zwei Metern herausgefischt wird. Damit sich keine Lebewesen in den Netzen verfangen, f\u00e4hrt die SEEKUH in Schrittgeschwindigkeit. In Gegenden mit hohem M\u00fcllaufkommen im Wasser kann sie mit ihren Netzen t\u00e4glich mehrmals 2-3 Tonnen sammeln oder bei hohen Verunreinigungen am Strand den M\u00fcll nach dem Baggerprinzip direkt an Land schieben. Sp\u00e4ter sollen HOCHSEEK\u00dcHE \u2013 autark durch Wind- und Sonnenenergie angetrieben \u2013 auf hoher See selbst\u00e4ndig Plastikm\u00fcll sammeln. \u201cWir freuen uns sehr, dass nach dem Stapellauf und der Schiffstaufe der SEEKUH im September nun mit der Nominierung zum Bundespreis ecodesign ein weiteres Highlight f\u00fcr \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit f\u00fcr unser M\u00fcllsammelkonzept sorgt\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Entrepreneur des Vereins One Earth \u2013 One Ocean e.V.. \u201eNat\u00fcrlich kann eine SEEKUH nicht die Welt retten, aber je mehr Menschen sich mit dem dr\u00e4ngenden Problem des Plastikm\u00fclls und des Marine Littering unserer Gew\u00e4sser auseinandersetzen, umso mehr kommt hoffentlich in Bewegung.\u201c \u00a0 One Earth \u2013 One Ocean e. V. Die Umweltorganisation One Earth \u2013 OneOcean mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein. Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen. Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Auch Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America\u2019s Cup mitkonstruierte, unterst\u00fctzt OEOO bei der Entwicklung der M\u00fcllschlucker-Schiffe. Im September 2016 wird die erste SEKUH ihre Arbeit aufnehmen. 2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign in der Kategorie Konzept. Weitere Informationen erhalten Sie unter http:\/\/www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660 &nbsp; One Earth \u2013 One Ocean e. V. 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Aus mehr als 160 Einreichungen w\u00e4hlte die Jury aus Design- und Umweltexperten auf der gestrigen Jurysitzung im Kunstgewerbe-museum in Berlin 26 Projekte als Nominierte aus, darunter auch die SEEKUH. Der Preis, der j\u00e4hrlich vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt verliehen wird, zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sich durch eine herausragende \u00f6kologische Qualit\u00e4t, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualit\u00e4t auszeichnen. Der Bundespreis ecodesign ist die h\u00f6chste staatliche Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland und wird j\u00e4hrlich in vier Kategorien vergeben. Rund 50 Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachabteilungen des Umweltbundesamtes bewerten die \u00f6kologische Qualit\u00e4t der Einreichungen und entscheiden zusammen mit einem Projektbeirat \u00fcber die Zulassung zur Jurysitzung. Eine interdisziplin\u00e4re Jury namhafter Designerinnen und Designer sowie Umweltexpertinnen und -experten bestimmte dann auf der Jurysitzung im Kunstgewerbemuseum am 10. Oktober 2016 in Berlin die Nominierten und Preistr\u00e4ger. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt stehen als Auslobende f\u00fcr Glaubw\u00fcrdigkeit, Qualit\u00e4t und eine fundierte Bewertung. Die feierliche Preisverleihung findet schlie\u00dflich am 28. November 2016 im Bundesumweltministerium statt, dort werden die diesj\u00e4hrigen Gewinner in der jeweiligen Kategorie bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie der UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger. Alle nominierten und pr\u00e4mierten Arbeiten werden dann 2017 in einer deutschlandweiten Wanderausstellung pr\u00e4sentiert. Der Spezialkatamaran SEEKUH zum Sammeln von Plastikm\u00fcll ist eines von vier nominierten Projekten in der Kategorie Konzept. Das M\u00fcllsammelschiff wurde von G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder der M\u00fcnchner Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., entwickelt, hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 x 10 Metern (L x B) und wiegt knapp sechs Tonnen. Das Schiff ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Eins\u00e4tzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. F\u00fcr den vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierten Bau der SEEKUH, einem Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, wurden Mittel in H\u00f6he von etwa einer viertel Million Euro gesammelt. Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chlingstiftung. &nbsp; Von der Idee zum fertigen Schiff Immer mehr Menschen erkennen in Plastikm\u00fcll eines der dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme der weltweiten Ozeane. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Bis zum Jahre 2050 werden mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangt letztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen. F\u00fcr ihr Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, bei der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen wie der SEEKUH aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird, wurde die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V nun f\u00fcr den Bundespreis ecodesign 2016 nominiert. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. Der auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaute Katamaran wurde als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen (dem T\u00dcV f\u00fcr Schiffe) und kann neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornehmen. Die Katamaranform erm\u00f6glicht es bei einem Tiefgang von nur 60 Zentimetern, zwischen den beiden R\u00fcmpfen eine Netztkonstruktion ins Wasser abzusenken, mit der der Plastikm\u00fcll bis in eine Tiefe von zwei Metern herausgefischt wird. Damit sich keine Lebewesen in den Netzen verfangen, f\u00e4hrt die SEEKUH in Schrittgeschwindigkeit. In Gegenden mit hohem M\u00fcllaufkommen im Wasser kann sie mit ihren Netzen t\u00e4glich mehrmals 2-3 Tonnen sammeln oder bei hohen Verunreinigungen am Strand den M\u00fcll nach dem Baggerprinzip direkt an Land schieben. Sp\u00e4ter sollen HOCHSEEK\u00dcHE \u2013 autark durch Wind- und Sonnenenergie angetrieben \u2013 auf hoher See selbst\u00e4ndig Plastikm\u00fcll sammeln. \u201cWir freuen uns sehr, dass nach dem Stapellauf und der Schiffstaufe der SEEKUH im September nun mit der Nominierung zum Bundespreis ecodesign ein weiteres Highlight f\u00fcr \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit f\u00fcr unser M\u00fcllsammelkonzept sorgt\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Entrepreneur des Vereins One Earth \u2013 One Ocean e.V.. \u201eNat\u00fcrlich kann eine SEEKUH nicht die Welt retten, aber je mehr Menschen sich mit dem dr\u00e4ngenden Problem des Plastikm\u00fclls und des Marine Littering unserer Gew\u00e4sser auseinandersetzen, umso mehr kommt hoffentlich in Bewegung.\u201c \u00a0 One Earth \u2013 One Ocean e. V. Die Umweltorganisation One Earth \u2013 OneOcean mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein. Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen. Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Auch Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America\u2019s Cup mitkonstruierte, unterst\u00fctzt OEOO bei der Entwicklung der M\u00fcllschlucker-Schiffe. 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Aus mehr als 160 Einreichungen w\u00e4hlte die Jury aus Design- und Umweltexperten auf der gestrigen Jurysitzung im Kunstgewerbe-museum in Berlin 26 Projekte als Nominierte aus, darunter auch die SEEKUH. Der Preis, der j\u00e4hrlich vom Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt verliehen wird, zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die sich durch eine herausragende \u00f6kologische Qualit\u00e4t, einen innovativen Ansatz und durch eine hohe Designqualit\u00e4t auszeichnen. Der Bundespreis ecodesign ist die h\u00f6chste staatliche Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland und wird j\u00e4hrlich in vier Kategorien vergeben. Rund 50 Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Fachabteilungen des Umweltbundesamtes bewerten die \u00f6kologische Qualit\u00e4t der Einreichungen und entscheiden zusammen mit einem Projektbeirat \u00fcber die Zulassung zur Jurysitzung. Eine interdisziplin\u00e4re Jury namhafter Designerinnen und Designer sowie Umweltexpertinnen und -experten bestimmte dann auf der Jurysitzung im Kunstgewerbemuseum am 10. Oktober 2016 in Berlin die Nominierten und Preistr\u00e4ger. Das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt stehen als Auslobende f\u00fcr Glaubw\u00fcrdigkeit, Qualit\u00e4t und eine fundierte Bewertung. Die feierliche Preisverleihung findet schlie\u00dflich am 28. November 2016 im Bundesumweltministerium statt, dort werden die diesj\u00e4hrigen Gewinner in der jeweiligen Kategorie bekannt gegeben und erhalten ihre Auszeichnung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie der UBA-Pr\u00e4sidentin Maria Krautzberger. Alle nominierten und pr\u00e4mierten Arbeiten werden dann 2017 in einer deutschlandweiten Wanderausstellung pr\u00e4sentiert. Der Spezialkatamaran SEEKUH zum Sammeln von Plastikm\u00fcll ist eines von vier nominierten Projekten in der Kategorie Konzept. Das M\u00fcllsammelschiff wurde von G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder der M\u00fcnchner Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., entwickelt, hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 x 10 Metern (L x B) und wiegt knapp sechs Tonnen. Das Schiff ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Eins\u00e4tzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. F\u00fcr den vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierten Bau der SEEKUH, einem Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff, wurden Mittel in H\u00f6he von etwa einer viertel Million Euro gesammelt. Hauptsponsor ist die Mannheimer R\u00f6chlingstiftung. &nbsp; Von der Idee zum fertigen Schiff Immer mehr Menschen erkennen in Plastikm\u00fcll eines der dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme der weltweiten Ozeane. Bereits heute befinden sich mehr als 140 Millionen Tonnen Plastik in den Meeren und jedes Jahr gelangen mindestens weitere 8 Millionen Tonnen hinzu. Bis zum Jahre 2050 werden mehr Plastikteile als Fische in den weltweiten Meeren schwimmen. Plastikm\u00fcll hat eine Lebensdauer von bis zu 450 Jahren und gelangt letztlich als Mikroplastik (kleinste Teilchen) durch die Nahrungsaufnahme der Fische auch in unsere Nahrungskette. Damit schadet Plastik in den Ozeanen nicht nur dem fragilen \u00d6kosystem, sondern insbesondere auch uns Menschen. F\u00fcr ihr Konzept der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c, bei der Plastikm\u00fcll von Spezialschiffen wie der SEEKUH aus dem Meer gefischt und wiederverwertet wird, wurde die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V nun f\u00fcr den Bundespreis ecodesign 2016 nominiert. Die SEEKUH, die f\u00fcr den Einsatz in k\u00fcstennahen Regionen und Flussm\u00fcndungen konzipiert ist, ist das erste seetaugliche Forschungs-, Reinigungs- und Aufkl\u00e4rungsschiff des Konzepts. Der auf der Werft von L\u00fcbeck Yacht Trave Schiff GmbH gebaute Katamaran wurde als Arbeitsschiff DNV\/GL-zugelassen (dem T\u00dcV f\u00fcr Schiffe) und kann neben dem M\u00fcllsammeln auch Wasseranalysen vornehmen. Die Katamaranform erm\u00f6glicht es bei einem Tiefgang von nur 60 Zentimetern, zwischen den beiden R\u00fcmpfen eine Netztkonstruktion ins Wasser abzusenken, mit der der Plastikm\u00fcll bis in eine Tiefe von zwei Metern herausgefischt wird. Damit sich keine Lebewesen in den Netzen verfangen, f\u00e4hrt die SEEKUH in Schrittgeschwindigkeit. In Gegenden mit hohem M\u00fcllaufkommen im Wasser kann sie mit ihren Netzen t\u00e4glich mehrmals 2-3 Tonnen sammeln oder bei hohen Verunreinigungen am Strand den M\u00fcll nach dem Baggerprinzip direkt an Land schieben. Sp\u00e4ter sollen HOCHSEEK\u00dcHE \u2013 autark durch Wind- und Sonnenenergie angetrieben \u2013 auf hoher See selbst\u00e4ndig Plastikm\u00fcll sammeln. \u201cWir freuen uns sehr, dass nach dem Stapellauf und der Schiffstaufe der SEEKUH im September nun mit der Nominierung zum Bundespreis ecodesign ein weiteres Highlight f\u00fcr \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit f\u00fcr unser M\u00fcllsammelkonzept sorgt\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Entrepreneur des Vereins One Earth \u2013 One Ocean e.V.. \u201eNat\u00fcrlich kann eine SEEKUH nicht die Welt retten, aber je mehr Menschen sich mit dem dr\u00e4ngenden Problem des Plastikm\u00fclls und des Marine Littering unserer Gew\u00e4sser auseinandersetzen, umso mehr kommt hoffentlich in Bewegung.\u201c \u00a0 One Earth \u2013 One Ocean e. V. 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