{"id":30172,"date":"2017-07-17T11:55:51","date_gmt":"2017-07-17T09:55:51","guid":{"rendered":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/2017\/07\/17\/one-earth-one-ocean-e-v-mit-neuem-webauftritt-und-frischem-tatendrang\/"},"modified":"2017-07-17T11:55:51","modified_gmt":"2017-07-17T09:55:51","slug":"one-earth-one-ocean-e-v-mit-neuem-webauftritt-und-frischem-tatendrang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2017\/one-earth-one-ocean-e-v-mit-neuem-webauftritt-und-frischem-tatendrang\/","title":{"rendered":"One Earth \u2013 One Ocean e.V. mit neuem Webauftritt und frischem Tatendrang"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcnchen-Garching \/ New York, 17. Juli 2017 \u2013 Als Anfang Juni 2017 in New York die erste UN Meereskonferenz nach einer Woche zu Ende ging, gab es au\u00dfer allseits warnender Worte zur katastrophalen Situation der Weltmeere und einiger unverbindlicher Absichtserkl\u00e4rungen wenig greifbare und vor allem nachpr\u00fcfbare Ergebnisse und Beschl\u00fcsse. Das war ein ern\u00fcchternd schwaches Signal der 193 teilnehmenden Staaten zu einem enormen Menschheitsproblem. Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c arbeitet, will den Kopf aber nicht h\u00e4ngen lassen. Stattdessen schreitet der Verein voller Tatendrang weiter voran, um das Problem Plastikm\u00fcll zu bek\u00e4mpfen. Mit einem brandneuen Webauftritt sorgt der Verein f\u00fcr die Professionalisierung seines Informationsangebots. Zudem k\u00f6nnen auf der integrierten interaktiven <em>Microplastic Pollution Map<\/em> des Vereins erstmals Art und St\u00e4rke der Belastung durch Mikroplastik in unseren Gew\u00e4ssern abgelesen werden. <\/strong><\/p>\n<p>Zwar haben sich auf der UN Meereskonferenz 193 Staaten zum Schutz der Ozeane bekannt und mehr als 1.300 Selbstverpflichtungen f\u00fcr Meeresschutzprojekte abgegeben. Doch \u00fcberpr\u00fcfbare Verpflichtungen zum Schutz der Meere wollte offenbar niemand eingehen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks meinte dazu sichtlich entt\u00e4uscht: &#8220;Wir h\u00e4tten uns einen weitergehenden Handlungsaufruf gew\u00fcnscht. Angesichts des besorgniserregenden Zustands unserer Weltmeere darf es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen und beim Bekr\u00e4ftigen bereits bestehender Vereinbarungen bleiben. <strong>Wir brauchen Taten.&#8221;<\/strong> Hier setzt die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen seit Jahren an und konnte im letzten Jahr den Stapellauf seines ersten gro\u00dfen M\u00fcllsammelschiffs SEEKUH feiern. Das Konzept <strong>\u201eMaritime M\u00fcllabfuhr\u201c <\/strong>des gemeinn\u00fctzigen Vereins sieht vor, sichtbaren Plastikm\u00fcll mit Spezialkatamaranen abzufischen und zu recyclen bzw. vor Ort zu ver\u00f6len.<\/p>\n<p>\u201eMit seinen vielf\u00e4ltgen Projekten und Aktionen, die auf unserer neuen Website sehr gut erfahrbar sind, zeigt One Earth \u2013 One Ocean e.V., dass wir es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen \u00e0 la UN Meereskonferenz belassen, sondern bereits aktiv sind in Sachen Meeresm\u00fcll\u201c, betont G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder des Vereins. \u201eAll das, was Frau Hendricks einfordert, machen wir schon seit Jahren. Unser Konzept ist nachhaltig, global, energieorientiert, von Menschen f\u00fcr Menschen und vor<br \/>\nallem schon heute anwendbar.\u201c Und er erg\u00e4nzt. \u201eDoch leider erhalten wir keinerlei finanzielle Unterst\u00fctzung von Seiten der \u00f6ffentlichen Hand, sondern m\u00fcssen alles durch private Spendengelder finanzieren, auch unser M\u00fcllsammelschiff SEEKUH, das knapp eine halbe Million Euro gekostet hat. Deshalb freuen wir uns \u00fcber jeden Kopf und jede Hand, die uns unterst\u00fctzten m\u00f6chte, selbst wenn es \u201enur\u201c finanzieller Art ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>Neuer Webauftritt geht an den Start<\/strong><\/p>\n<p>Um dieses Konzept breiten Bev\u00f6lkerungsschichten zu erkl\u00e4ren, hat der Verein mit ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung der Webdesign-Agentur Daniel Erke und der PR-Agentur Gr\u00fcne Welle Kommunikation aus M\u00fcnchen einen <strong>komplett neuen Webauftritt<\/strong> konzipiert und umgesetzt, der in diesen Tagen online geht. Mit pr\u00e4gnanten Inhalten, einer intuitiven Men\u00fcf\u00fchrung und modernem Webdesign schafft sich der Verein so einen zeitgem\u00e4\u00dfen Au\u00dfenauftritt zur Professionalisierung seines Informationsangebots. Unter <a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\">www.oneearth-oneocean.com<\/a> erfahren Interessierte ebenso wie engagierte Umweltsch\u00fctzer alles \u00fcber die Problematik des Plastikm\u00fclls in den Gew\u00e4ssern weltweit und wie der Verein dieses Problem mit seinem Konzept der maritimen M\u00fcllabfuhr angeht. Neben Basisinformationen und aktuellen Zahlen stellt sich der Verein auch mit seinen Projekten und Aktionen vor, nennt Veranstaltungstermine und regt zum Mitmachen an. Der neue Webauftritt von One Earth \u2013 One Ocean wurde \u201eresponsiv\u201c programmiert, das hei\u00dft er passt sich automatisch der Bildschirmgr\u00f6\u00dfe auch mobiler Endger\u00e4te wie Smartphones oder Tablets optimal an.<\/p>\n<p><strong>Interaktive \u201aMicroplastic Pollution Map\u2019 auf der Website einsehbar<\/strong><\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1828 alignleft\" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/Microplastic-Polution-Map-300x171.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"171\" \/>Neben aktivem Umweltschutz engagiert sich One Earth \u2013 One Ocean seit Jahren auch in einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema Mikroplastik. Mikroplastik (Partikelgr\u00f6\u00dfe unter 5 mm) entsteht unter anderem durch mechanische Zersetzungs-prozesse im Meer, der Plastikm\u00fcll wird praktisch zerrieben. An diesen Teilchen reichern sich Giftstoffe an und sie gelangen in den Nahrungskreislauf. Um einen Beitrag zur Erforschung der mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier zu leisten, engagiert sich OEOO seit Jahren beim Aufbau einer weltweiten Datenbank zu den Verschmutzungsgraden in den Weltmeeren. Mikrobiologe Dr. R\u00fcdiger St\u00f6hr ist Projektleiter der <strong>Microplastic Pollution Map<\/strong> von OEOO, einer Weltkarte, auf der Art und Umfang von Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik dokumentiert werden. Diese wurde mit ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung der Hamburger Agentur PHAT CONSULTING GmbH visuell umgesetzt und in dem neuen Webauftritt von OEOO eingebunden.<\/p>\n<p>Um aktuelle Rohdaten zu den Verschmutzungsgraden mit Mikroplastik in den Gew\u00e4ssern zu erhalten, werden regelm\u00e4\u00dfig Wasserproben der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers gesammelt. OEOO kooperiert daf\u00fcr seit Anfang 2013 mit der Container-Linienreederei OPDR aus Hamburg, deren Schiffe feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befahren. Diese Proben werden von OEOO im eigenen Labor per FTIR-Spektrometer auf ihre chemische Zusammensetzung hin analysiert. So k\u00f6nnen selbst kleinste Plastikteilchen nach Art, Menge und Identit\u00e4t dokumentiert werden. Die Ergebnisse flie\u00dfen in die OEOO-Datenbank ein und stehen der \u00d6ffentlichkeit auf der interaktiven Weltkarte auf der Homepage von One Earth \u2013 One Ocean zur Verf\u00fcgung. Der Verein sucht weitere Reedereien als Kooperationspartner, um m\u00f6glichst weltweit Daten erfassen zu k\u00f6nnen. Denn gerade im asiatischen Raum fallen zwei Drittel des Plastikm\u00fclls an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Umweltorganisation One Earth \u2013 OneOcean mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Auch Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America\u2019s Cup mitkonstruierte, unterst\u00fctzt OEOO bei der Entwicklung der M\u00fcllschlucker-Schiffe. Im Fr\u00fchjahr 2017 wird die erste SEEKUH ihre Arbeit aufnehmen.<\/p>\n<p>2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten <em>GreenTec Award 2013<\/em>, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.fairena-messe.org\/\">http:\/\/www.oneearth-oneocean.com<\/a> oder auf der Facebook-Seite unter <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660\">https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660<\/a><\/p>\n<table width=\"511\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"188\">One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/p>\n<p>G\u00fcnther Bonin<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder und Vorstand<\/p>\n<p>Lichtenbergstr.8<\/p>\n<p>D-85748 Garching<\/p>\n<p>Tel: +49 (0) 89 54 84- 2361<\/p>\n<p>Fax: +49(0) 89 54 84 -2369<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@oneearth-oneocean.com\">info@oneearth-oneocean.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\">www.oneearth-oneocean.com<\/a><\/td>\n<td width=\"323\">Gr\u00fcne Welle Kommunikation<\/p>\n<p>Frank Brodmerkel<\/p>\n<p>Pressekontakt<\/p>\n<p>Notburgastr. 3<\/p>\n<p>D-80639 M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Tel: +49 (089) 203 494 94<\/p>\n<p>Fax: +49 (089) 178 761 47<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Kontakt@gruenewellepr.de\">kontakt@gruenewellepr.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\/\">www.gruenewellepr.de<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen-Garching \/ New York, 17. Juli 2017 \u2013 Als Anfang Juni 2017 in New York die erste UN Meereskonferenz nach einer Woche zu Ende ging, gab es au\u00dfer allseits warnender Worte zur katastrophalen Situation der Weltmeere und einiger unverbindlicher Absichtserkl\u00e4rungen wenig greifbare und vor allem nachpr\u00fcfbare Ergebnisse und Beschl\u00fcsse. Das war ein ern\u00fcchternd schwaches Signal der 193 teilnehmenden Staaten zu einem enormen Menschheitsproblem. Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c arbeitet, will den Kopf aber nicht h\u00e4ngen lassen. Stattdessen schreitet der Verein voller Tatendrang weiter voran, um das Problem Plastikm\u00fcll zu bek\u00e4mpfen. Mit einem brandneuen Webauftritt sorgt der Verein f\u00fcr die Professionalisierung seines Informationsangebots. Zudem k\u00f6nnen auf der integrierten interaktiven Microplastic Pollution Map des Vereins erstmals Art und St\u00e4rke der Belastung durch Mikroplastik in unseren Gew\u00e4ssern abgelesen werden. Zwar haben sich auf der UN Meereskonferenz 193 Staaten zum Schutz der Ozeane bekannt und mehr als 1.300 Selbstverpflichtungen f\u00fcr Meeresschutzprojekte abgegeben. Doch \u00fcberpr\u00fcfbare Verpflichtungen zum Schutz der Meere wollte offenbar niemand eingehen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks meinte dazu sichtlich entt\u00e4uscht: &#8220;Wir h\u00e4tten uns einen weitergehenden Handlungsaufruf gew\u00fcnscht. Angesichts des besorgniserregenden Zustands unserer Weltmeere darf es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen und beim Bekr\u00e4ftigen bereits bestehender Vereinbarungen bleiben. Wir brauchen Taten.&#8221; Hier setzt die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen seit Jahren an und konnte im letzten Jahr den Stapellauf seines ersten gro\u00dfen M\u00fcllsammelschiffs SEEKUH feiern. Das Konzept \u201eMaritime M\u00fcllabfuhr\u201c des gemeinn\u00fctzigen Vereins sieht vor, sichtbaren Plastikm\u00fcll mit Spezialkatamaranen abzufischen und zu recyclen bzw. vor Ort zu ver\u00f6len. \u201eMit seinen vielf\u00e4ltgen Projekten und Aktionen, die auf unserer neuen Website sehr gut erfahrbar sind, zeigt One Earth \u2013 One Ocean e.V., dass wir es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen \u00e0 la UN Meereskonferenz belassen, sondern bereits aktiv sind in Sachen Meeresm\u00fcll\u201c, betont G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder des Vereins. \u201eAll das, was Frau Hendricks einfordert, machen wir schon seit Jahren. Unser Konzept ist nachhaltig, global, energieorientiert, von Menschen f\u00fcr Menschen und vor allem schon heute anwendbar.\u201c Und er erg\u00e4nzt. \u201eDoch leider erhalten wir keinerlei finanzielle Unterst\u00fctzung von Seiten der \u00f6ffentlichen Hand, sondern m\u00fcssen alles durch private Spendengelder finanzieren, auch unser M\u00fcllsammelschiff SEEKUH, das knapp eine halbe Million Euro gekostet hat. Deshalb freuen wir uns \u00fcber jeden Kopf und jede Hand, die uns unterst\u00fctzten m\u00f6chte, selbst wenn es \u201enur\u201c finanzieller Art ist.\u201c Neuer Webauftritt geht an den Start Um dieses Konzept breiten Bev\u00f6lkerungsschichten zu erkl\u00e4ren, hat der Verein mit ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung der Webdesign-Agentur Daniel Erke und der PR-Agentur Gr\u00fcne Welle Kommunikation aus M\u00fcnchen einen komplett neuen Webauftritt konzipiert und umgesetzt, der in diesen Tagen online geht. Mit pr\u00e4gnanten Inhalten, einer intuitiven Men\u00fcf\u00fchrung und modernem Webdesign schafft sich der Verein so einen zeitgem\u00e4\u00dfen Au\u00dfenauftritt zur Professionalisierung seines Informationsangebots. Unter www.oneearth-oneocean.com erfahren Interessierte ebenso wie engagierte Umweltsch\u00fctzer alles \u00fcber die Problematik des Plastikm\u00fclls in den Gew\u00e4ssern weltweit und wie der Verein dieses Problem mit seinem Konzept der maritimen M\u00fcllabfuhr angeht. Neben Basisinformationen und aktuellen Zahlen stellt sich der Verein auch mit seinen Projekten und Aktionen vor, nennt Veranstaltungstermine und regt zum Mitmachen an. Der neue Webauftritt von One Earth \u2013 One Ocean wurde \u201eresponsiv\u201c programmiert, das hei\u00dft er passt sich automatisch der Bildschirmgr\u00f6\u00dfe auch mobiler Endger\u00e4te wie Smartphones oder Tablets optimal an. 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Diese wurde mit ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung der Hamburger Agentur PHAT CONSULTING GmbH visuell umgesetzt und in dem neuen Webauftritt von OEOO eingebunden. Um aktuelle Rohdaten zu den Verschmutzungsgraden mit Mikroplastik in den Gew\u00e4ssern zu erhalten, werden regelm\u00e4\u00dfig Wasserproben der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers gesammelt. OEOO kooperiert daf\u00fcr seit Anfang 2013 mit der Container-Linienreederei OPDR aus Hamburg, deren Schiffe feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befahren. Diese Proben werden von OEOO im eigenen Labor per FTIR-Spektrometer auf ihre chemische Zusammensetzung hin analysiert. So k\u00f6nnen selbst kleinste Plastikteilchen nach Art, Menge und Identit\u00e4t dokumentiert werden. Die Ergebnisse flie\u00dfen in die OEOO-Datenbank ein und stehen der \u00d6ffentlichkeit auf der interaktiven Weltkarte auf der Homepage von One Earth \u2013 One Ocean zur Verf\u00fcgung. 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Das war ein ern\u00fcchternd schwaches Signal der 193 teilnehmenden Staaten zu einem enormen Menschheitsproblem. Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c arbeitet, will den Kopf aber nicht h\u00e4ngen lassen. Stattdessen schreitet der Verein voller Tatendrang weiter voran, um das Problem Plastikm\u00fcll zu bek\u00e4mpfen. Mit einem brandneuen Webauftritt sorgt der Verein f\u00fcr die Professionalisierung seines Informationsangebots. Zudem k\u00f6nnen auf der integrierten interaktiven Microplastic Pollution Map des Vereins erstmals Art und St\u00e4rke der Belastung durch Mikroplastik in unseren Gew\u00e4ssern abgelesen werden. Zwar haben sich auf der UN Meereskonferenz 193 Staaten zum Schutz der Ozeane bekannt und mehr als 1.300 Selbstverpflichtungen f\u00fcr Meeresschutzprojekte abgegeben. Doch \u00fcberpr\u00fcfbare Verpflichtungen zum Schutz der Meere wollte offenbar niemand eingehen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks meinte dazu sichtlich entt\u00e4uscht: &#8220;Wir h\u00e4tten uns einen weitergehenden Handlungsaufruf gew\u00fcnscht. Angesichts des besorgniserregenden Zustands unserer Weltmeere darf es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen und beim Bekr\u00e4ftigen bereits bestehender Vereinbarungen bleiben. Wir brauchen Taten.&#8221; Hier setzt die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen seit Jahren an und konnte im letzten Jahr den Stapellauf seines ersten gro\u00dfen M\u00fcllsammelschiffs SEEKUH feiern. Das Konzept \u201eMaritime M\u00fcllabfuhr\u201c des gemeinn\u00fctzigen Vereins sieht vor, sichtbaren Plastikm\u00fcll mit Spezialkatamaranen abzufischen und zu recyclen bzw. vor Ort zu ver\u00f6len. \u201eMit seinen vielf\u00e4ltgen Projekten und Aktionen, die auf unserer neuen Website sehr gut erfahrbar sind, zeigt One Earth \u2013 One Ocean e.V., dass wir es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen \u00e0 la UN Meereskonferenz belassen, sondern bereits aktiv sind in Sachen Meeresm\u00fcll\u201c, betont G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder des Vereins. \u201eAll das, was Frau Hendricks einfordert, machen wir schon seit Jahren. Unser Konzept ist nachhaltig, global, energieorientiert, von Menschen f\u00fcr Menschen und vor allem schon heute anwendbar.\u201c Und er erg\u00e4nzt. \u201eDoch leider erhalten wir keinerlei finanzielle Unterst\u00fctzung von Seiten der \u00f6ffentlichen Hand, sondern m\u00fcssen alles durch private Spendengelder finanzieren, auch unser M\u00fcllsammelschiff SEEKUH, das knapp eine halbe Million Euro gekostet hat. Deshalb freuen wir uns \u00fcber jeden Kopf und jede Hand, die uns unterst\u00fctzten m\u00f6chte, selbst wenn es \u201enur\u201c finanzieller Art ist.\u201c Neuer Webauftritt geht an den Start Um dieses Konzept breiten Bev\u00f6lkerungsschichten zu erkl\u00e4ren, hat der Verein mit ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung der Webdesign-Agentur Daniel Erke und der PR-Agentur Gr\u00fcne Welle Kommunikation aus M\u00fcnchen einen komplett neuen Webauftritt konzipiert und umgesetzt, der in diesen Tagen online geht. Mit pr\u00e4gnanten Inhalten, einer intuitiven Men\u00fcf\u00fchrung und modernem Webdesign schafft sich der Verein so einen zeitgem\u00e4\u00dfen Au\u00dfenauftritt zur Professionalisierung seines Informationsangebots. Unter www.oneearth-oneocean.com erfahren Interessierte ebenso wie engagierte Umweltsch\u00fctzer alles \u00fcber die Problematik des Plastikm\u00fclls in den Gew\u00e4ssern weltweit und wie der Verein dieses Problem mit seinem Konzept der maritimen M\u00fcllabfuhr angeht. Neben Basisinformationen und aktuellen Zahlen stellt sich der Verein auch mit seinen Projekten und Aktionen vor, nennt Veranstaltungstermine und regt zum Mitmachen an. Der neue Webauftritt von One Earth \u2013 One Ocean wurde \u201eresponsiv\u201c programmiert, das hei\u00dft er passt sich automatisch der Bildschirmgr\u00f6\u00dfe auch mobiler Endger\u00e4te wie Smartphones oder Tablets optimal an. Interaktive \u201aMicroplastic Pollution Map\u2019 auf der Website einsehbar Neben aktivem Umweltschutz engagiert sich One Earth \u2013 One Ocean seit Jahren auch in einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema Mikroplastik. Mikroplastik (Partikelgr\u00f6\u00dfe unter 5 mm) entsteht unter anderem durch mechanische Zersetzungs-prozesse im Meer, der Plastikm\u00fcll wird praktisch zerrieben. An diesen Teilchen reichern sich Giftstoffe an und sie gelangen in den Nahrungskreislauf. Um einen Beitrag zur Erforschung der mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier zu leisten, engagiert sich OEOO seit Jahren beim Aufbau einer weltweiten Datenbank zu den Verschmutzungsgraden in den Weltmeeren. Mikrobiologe Dr. R\u00fcdiger St\u00f6hr ist Projektleiter der Microplastic Pollution Map von OEOO, einer Weltkarte, auf der Art und Umfang von Verschmutzung der Meere durch Mikroplastik dokumentiert werden. Diese wurde mit ehrenamtlicher Unterst\u00fctzung der Hamburger Agentur PHAT CONSULTING GmbH visuell umgesetzt und in dem neuen Webauftritt von OEOO eingebunden. Um aktuelle Rohdaten zu den Verschmutzungsgraden mit Mikroplastik in den Gew\u00e4ssern zu erhalten, werden regelm\u00e4\u00dfig Wasserproben der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers gesammelt. OEOO kooperiert daf\u00fcr seit Anfang 2013 mit der Container-Linienreederei OPDR aus Hamburg, deren Schiffe feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befahren. Diese Proben werden von OEOO im eigenen Labor per FTIR-Spektrometer auf ihre chemische Zusammensetzung hin analysiert. So k\u00f6nnen selbst kleinste Plastikteilchen nach Art, Menge und Identit\u00e4t dokumentiert werden. Die Ergebnisse flie\u00dfen in die OEOO-Datenbank ein und stehen der \u00d6ffentlichkeit auf der interaktiven Weltkarte auf der Homepage von One Earth \u2013 One Ocean zur Verf\u00fcgung. Der Verein sucht weitere Reedereien als Kooperationspartner, um m\u00f6glichst weltweit Daten erfassen zu k\u00f6nnen. Denn gerade im asiatischen Raum fallen zwei Drittel des Plastikm\u00fclls an. &nbsp; One Earth \u2013 One Ocean e. V. Die Umweltorganisation One Earth \u2013 OneOcean mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein. Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, 60, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. 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Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c arbeitet, will den Kopf aber nicht h\u00e4ngen lassen. Stattdessen schreitet der Verein voller Tatendrang weiter voran, um das Problem Plastikm\u00fcll zu bek\u00e4mpfen. Mit einem brandneuen Webauftritt sorgt der Verein f\u00fcr die Professionalisierung seines Informationsangebots. Zudem k\u00f6nnen auf der integrierten interaktiven Microplastic Pollution Map des Vereins erstmals Art und St\u00e4rke der Belastung durch Mikroplastik in unseren Gew\u00e4ssern abgelesen werden. Zwar haben sich auf der UN Meereskonferenz 193 Staaten zum Schutz der Ozeane bekannt und mehr als 1.300 Selbstverpflichtungen f\u00fcr Meeresschutzprojekte abgegeben. Doch \u00fcberpr\u00fcfbare Verpflichtungen zum Schutz der Meere wollte offenbar niemand eingehen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks meinte dazu sichtlich entt\u00e4uscht: &#8220;Wir h\u00e4tten uns einen weitergehenden Handlungsaufruf gew\u00fcnscht. Angesichts des besorgniserregenden Zustands unserer Weltmeere darf es nicht bei Absichtserkl\u00e4rungen und beim Bekr\u00e4ftigen bereits bestehender Vereinbarungen bleiben. Wir brauchen Taten.&#8221; Hier setzt die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen seit Jahren an und konnte im letzten Jahr den Stapellauf seines ersten gro\u00dfen M\u00fcllsammelschiffs SEEKUH feiern. 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Seine Vision der \u201emaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 900 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen. Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt [&hellip;]","og_url":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2017\/one-earth-one-ocean-e-v-mit-neuem-webauftritt-und-frischem-tatendrang\/","og_site_name":"One Earth - One Ocean e. 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