{"id":29951,"date":"2018-03-06T14:44:42","date_gmt":"2018-03-06T13:44:42","guid":{"rendered":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/2018\/03\/06\/erfolgreiche-praesentation-des-muellsammelschiffs-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-in-hongkong\/"},"modified":"2018-03-06T14:44:42","modified_gmt":"2018-03-06T13:44:42","slug":"erfolgreiche-praesentation-des-muellsammelschiffs-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-in-hongkong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2018\/erfolgreiche-praesentation-des-muellsammelschiffs-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-in-hongkong\/","title":{"rendered":"Erfolgreiche Pr\u00e4sentation des M\u00fcllsammelschiffs SEEKUH von One Earth &#8211; One Ocean e.V. in Hongkong"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen-Garching \/ Hong Kong, 06. M\u00e4rz 2018 &#8211; Die SEEKUH, das weltweit erste zertifizierte M\u00fcllsammelschiff, wurde Anfang Februar bei einem gro\u00dfen Empfang der \u00d6ffentlichkeit vor Ort in Hongkong pr\u00e4sentiert &#8211; unterst\u00fctzt durch die Deutsche Au\u00dfenhandelskammer und die weltweit t\u00e4tige Hongkonger Unternehmensgruppe Li &amp; Fung, die den Empfang am 1. Februar im Hong Kong Maritime Museum (HKMM) organisiert hat, konnte G\u00fcnther Bonin sein Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; den etwa 100 interessierten G\u00e4sten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft Hong Kongs pr\u00e4sentieren. Ziel der medial begleiteten SEEKUH-Aktion in der asiatischen 7,5-Millionen-Metropole ist es, zu mehr Umweltbewusstsein beizutragen und das Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; in Asien bekannt zu machen. Bis Ende M\u00e4rz bleibt die SEEKUH noch in Hongkong, Anfang April geht die Reise weiter nach Singapur.<\/p>\n<p>Hong Kong sieht sich t\u00e4glich mit einem M\u00fcllaufkommen von mehr als 9.000 Tonnen konfrontiert! Das entspricht in etwa 360 M\u00fcll-LKWs hintereinander. Allein gesch\u00e4tzte 5,2 Mio. Plastikflaschen werden dort jeden Tag weggeworfen und viele davon landen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Meer. Dementsprechend stark verschmutzt sind die Gew\u00e4sser und Str\u00e4nde der 7,5-Millionen-Metropole.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2787 alignnone\" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/IMG_2960-small.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" \/><\/p>\n<p>Doch geht es nicht nur Hong Kong so. Plastikm\u00fcll ist weltweit, aber vor allem in Asien, ein gewaltiges Problem. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (&#8220;Rethinking the Future of Plastics&#8221;) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht hier nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Stattdessen sollen L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme aufgezeigt und die Problematik vor Ort in Angriff genommen werden.<\/p>\n<p>Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth &#8211; One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; arbeitet, hat sich deshalb Anfang des Jahres mit ihrer SEEKUH aufgemacht nach Asien. Mitte Januar hat das M\u00fcllsammelschiff \u00a0&#8211; transportiert und gesponsort durch den Logistikkonzern K\u00fchne &amp; Nagel sowie die Reederei \u00a0Hamburg S\u00fcd, seinen neuen Zielhafen Hong Kong erreicht &#8211; zerlegt und verstaut in vier \u00dcberseecontainern. Der vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierte Spezialkatamaran zum Sammeln von Plastikm\u00fcll hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 \u00a0x 10 Metern \u00a0(L x B) und wiegt knapp acht Tonnen. In drei Tagen montierte das OEOO-Team den Katamaran wieder zusammen. Per Kran wurde er zu Wasser gelassen. Das ungew\u00f6hnlich aussehende Schiff aus Deutschland st\u00f6\u00dft bei den Hongkongern seitdem auf reges Interesse.<\/p>\n<p>Es ist nicht so, dass die Bev\u00f6lkerung von Hong Kong das Problem Plastikm\u00fcll nicht erkannt h\u00e4tte, zahlreiche Initiativen und Aktionsgruppen nehmen sich dem Thema an. Doch sorgen alleine die hohe Bev\u00f6lkerungszahl und der begrenzte Raum daf\u00fcr, dass sich das Problem versch\u00e4rft. Deshalb war es f\u00fcr die G\u00e4ste des Empfangs umso interessanter, was G\u00fcnther Bonin zum Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr und den beiden Spezialschiffen SEEKUH und SEEELEFANT ausf\u00fchrte. Nat\u00fcrlich kann ein Schiff allein die Welt nicht retten. Es ging uns darum, Entscheidern aus Politik und Wirtschaft vor Ort unser M\u00fcllsammelkonzept vorzustellen das vorsieht, mit speziell von OEOO entwickelten M\u00fcllsammelschiffen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe \u00a0die Meere und Binnengew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll zu befreien. In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit Spezialkatamaranen abgefischt, sortiert und zerkleinert. Dieser wird dann recycelt oder in \u00d6l r\u00fcckverwandelt. W\u00e4hrend Trennung und Recycling des M\u00fclls heute noch an Land erfolgen, plant OEOO in den kommenden Jahren den Bau eines autarken Energieschiffes &#8211; dem SEEELEFANTEN. Dieses umgebaute Frachtschiff mit Ver\u00f6lungsanlage an Bord produziert aus dem Plastikm\u00fcll Treibstoff und kann diesen entweder an Anrainerstaaten verkaufen oder als mobile Tankstelle auf hoher See dienen. Im Hongkonger Hafen k\u00f6nnte solch ein SEEELEFANT daf\u00fcr sorgen, die Haus- und Industrieabf\u00e4lle aus Kunststoff sowie die gesammelten Plastikabf\u00e4lle aus dem Meer zu recyclen bzw. in Energie umzuwandeln. Aus einer Tonne vorsortierten Plastikm\u00fclls lassen sich so ca. 800 Liter schwefelfreies Heiz\u00f6l r\u00fcckgewinnen.<\/p>\n<p>Aktivit\u00e4ten der SEEKUH in Hong Kong<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt der Reise nach Hong Kong war der Empfang am 1. Februar 2018 im Hong Kong Maritime Museum, zu dem OEOO, die Deutsche Au\u00dfenhandelskammer in Hong Kong und die weltweit t\u00e4tige Unternehmensgruppe Li &amp; Fung, der die deutsche Kosmetikmarke CD geh\u00f6rt, ein hochkar\u00e4tiges Publikum aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertreter anderer Umweltorganisationen Hong Kongs eingeladen haben. W\u00e4hrend G\u00fcnther Bonin die Organisation und ihr Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; vorstellte, sorgte die SEEKUH direkt vor dem Museum am Central Pier im weltber\u00fchmten Victoria Harbour f\u00fcr Aufsehen. Holger Borchert, verantwortlich f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten der Organisation OEOO in Asien, zeigt sich sehr zufrieden: &#8220;Zahlreiche interessante Begegnungen und Gespr\u00e4che an diesem Abend stimmen mich zuversichtlich, unsere Ziele hier in Asien erfolgreich umsetzen zu k\u00f6nnen. Erstes konkretes Ergebnis sind Gespr\u00e4che mit dem multinationalen Konzern SWIRE (Fluggesellschaft Cathay Pacific, Immobilien, Hotels, Schifffahrtsdienste, Handel) \u00fcber eine m\u00f6gliche Beteiligung von OEOO am 21 Pacific Island Project. Ein wirklich guter Anfang!&#8221;<\/p>\n<p>Gemeinsame Strandreinigung in Hong Kong<br \/>\nMit den lokalen Umweltgruppen DB-Green und plastic free seas aus Hong Kong fand eine gemeinsame Beach Clean-Up Aktion statt, bei der ein Strandbereich vom M\u00fcll gereinigt wurde. W\u00e4hrenddessen sammelte die Seekuh den Plastikabfall aus den Wellen davor. 30 M\u00fclls\u00e4cke f\u00fcllte die Aktion &#8211; ein gro\u00dfer Gemeinschaftseinsatz f\u00fcr die lokale Umgebung. Auch mit mehreren anderen NGOs aus Hong Kong wird es zuk\u00fcnftig eine enge Zusammenarbeit geben, koordiniert von unseren OEOO-Mitgliedern vor Ort.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2866 alignnone\" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/IMG_2932-001-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/p>\n<p>Wasseranalyse auf Mikroplastik<br \/>\nAn Bord der SEEKUH gibt es ein voll funktionsf\u00e4higes Labor mit einem Spektrometer, mit dessen Hilfe Was-serproben analysiert werden k\u00f6nnen, um nicht nur die Menge des Mikroplastiks festzustellen, sondern auch, um welche Kunststoffe es sich handelt. OEOO-Mikrobiologe R\u00fcdiger St\u00f6hr, der in Hong Kong mit dabei war, stellt die Analysen in K\u00fcrze auf die Microplastic Pollution Map von OEOO (<a href=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/der-verein\/microplastic-pollution-map\/\">http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/der-verein\/microplastic-pollution-map\/<\/a>).<\/p>\n<p>N\u00e4chster Stop: Singapur<br \/>\nIn den n\u00e4chsten Wochen finden mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung unseres Hongkonger Heimathafens Hebe Haven Yacht Club zahlreiche Veranstaltungen f\u00fcr Schulklassen statt, die die SEEKUH besichtigen und vor Ort zum Thema Meeresverschmutzung durch Plastik und die laufende &#8220;Marine Litter Clean-Up Campaign&#8221; von OEOO informiert werden. Zudem finden mit lokalen Umweltorganisationen Vortr\u00e4ge zur t\u00e4glichen Vermeidung von Plastikm\u00fcll sowie weitere Sammelaktionen statt. Auf zahlreichen Sammelfahrten in den Gew\u00e4ssern rund um Hong Kong wird die Seekuh nicht nur M\u00fcll, sondern auch Verschmutzungsdaten sammeln. Unterst\u00fctzt durch lokale Medien soll sie f\u00fcr mehr Aufmerksamkeit bei der Bev\u00f6lkerung sorgen.<\/p>\n<p>Der Katamaran bleibt noch bis Ende M\u00e4rz vor Ort, um Anfang April an Deck eines Containerschiffes unseres Sponsors Hamburg S\u00fcd seine Reise nach Singapur fortzusetzen. Von Mitte April bis Mitte Mai gilt es dann, Politik, Wirtschaft und Bev\u00f6lkerung Singapurs mit dem Thema und den Bem\u00fchungen von OEOO f\u00fcr eine plastikfreie Wasserwelt bekannt zu machen.<\/p>\n<p>One Earth &#8211; One Ocean e. V.<br \/>\nDie Umweltorganisation One Earth &#8211; One Ocean e.V. mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder von One Earth &#8211; One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der ?maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Tankern in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Auch Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America&#8217;s Cup mitkonstruierte, unterst\u00fctzt OEOO bei der Entwicklung der M\u00fcllschlucker-Schiffe. Im Fr\u00fchjahr 2018 ist die SEEKUH vor Hongkong im Einsatz.<\/p>\n<p>2013 wurde One Earth &#8211; One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland. 2018 schlie\u00dflich wurde der Verein f\u00fcr den Ocean Tribute Award von F\u00fcrst Albert II. von Monaco nominiert, der die innovativsten und nachhaltigsten Ideen zum Thema Meeresschutz auszeichnet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\/\">http:\/\/www.oneearth-oneocean.com<\/a> oder auf der Facebook-Seite unter <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660\">https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660<\/a><\/p>\n<p>One Earth &#8211; One Ocean e. V.<br \/>\nG\u00fcnther Bonin<br \/>\nGr\u00fcnder und Vorstand<br \/>\nLichtenbergstr.8<br \/>\nD-85748 Garching<br \/>\nTel: +49 (0) 89 \u00a054 84- 2361<br \/>\nFax: +49(0) 89 \u00a054 84 -2369<br \/>\n<a href=\"mailto:info@oneearth-oneocean.com\">info@oneearth-oneocean.com<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\/\">www.oneearth-oneocean.com<\/a><\/p>\n<p>Gr\u00fcne Welle Kommunikation<br \/>\nFrank Brodmerkel<br \/>\nPressekontakt<br \/>\nNotburgastr. 3<br \/>\nD-80639 M\u00fcnchen<br \/>\nTel: +49 (089) 203 494 94<br \/>\nFax: +49 (089) 178 761 47<br \/>\n<a href=\"mailto:kontakt@gruenewellepr.de\">kontakt@gruenewellepr.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\/\">www.gruenewellepr.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen-Garching \/ Hong Kong, 06. 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Hong Kong sieht sich t\u00e4glich mit einem M\u00fcllaufkommen von mehr als 9.000 Tonnen konfrontiert! Das entspricht in etwa 360 M\u00fcll-LKWs hintereinander. Allein gesch\u00e4tzte 5,2 Mio. Plastikflaschen werden dort jeden Tag weggeworfen und viele davon landen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Meer. Dementsprechend stark verschmutzt sind die Gew\u00e4sser und Str\u00e4nde der 7,5-Millionen-Metropole. Doch geht es nicht nur Hong Kong so. Plastikm\u00fcll ist weltweit, aber vor allem in Asien, ein gewaltiges Problem. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (&#8220;Rethinking the Future of Plastics&#8221;) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht hier nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Stattdessen sollen L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme aufgezeigt und die Problematik vor Ort in Angriff genommen werden. Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth &#8211; One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; arbeitet, hat sich deshalb Anfang des Jahres mit ihrer SEEKUH aufgemacht nach Asien. Mitte Januar hat das M\u00fcllsammelschiff \u00a0&#8211; transportiert und gesponsort durch den Logistikkonzern K\u00fchne &amp; Nagel sowie die Reederei \u00a0Hamburg S\u00fcd, seinen neuen Zielhafen Hong Kong erreicht &#8211; zerlegt und verstaut in vier \u00dcberseecontainern. Der vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierte Spezialkatamaran zum Sammeln von Plastikm\u00fcll hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 \u00a0x 10 Metern \u00a0(L x B) und wiegt knapp acht Tonnen. In drei Tagen montierte das OEOO-Team den Katamaran wieder zusammen. Per Kran wurde er zu Wasser gelassen. Das ungew\u00f6hnlich aussehende Schiff aus Deutschland st\u00f6\u00dft bei den Hongkongern seitdem auf reges Interesse. Es ist nicht so, dass die Bev\u00f6lkerung von Hong Kong das Problem Plastikm\u00fcll nicht erkannt h\u00e4tte, zahlreiche Initiativen und Aktionsgruppen nehmen sich dem Thema an. Doch sorgen alleine die hohe Bev\u00f6lkerungszahl und der begrenzte Raum daf\u00fcr, dass sich das Problem versch\u00e4rft. Deshalb war es f\u00fcr die G\u00e4ste des Empfangs umso interessanter, was G\u00fcnther Bonin zum Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr und den beiden Spezialschiffen SEEKUH und SEEELEFANT ausf\u00fchrte. Nat\u00fcrlich kann ein Schiff allein die Welt nicht retten. Es ging uns darum, Entscheidern aus Politik und Wirtschaft vor Ort unser M\u00fcllsammelkonzept vorzustellen das vorsieht, mit speziell von OEOO entwickelten M\u00fcllsammelschiffen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe \u00a0die Meere und Binnengew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll zu befreien. In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit Spezialkatamaranen abgefischt, sortiert und zerkleinert. Dieser wird dann recycelt oder in \u00d6l r\u00fcckverwandelt. W\u00e4hrend Trennung und Recycling des M\u00fclls heute noch an Land erfolgen, plant OEOO in den kommenden Jahren den Bau eines autarken Energieschiffes &#8211; dem SEEELEFANTEN. Dieses umgebaute Frachtschiff mit Ver\u00f6lungsanlage an Bord produziert aus dem Plastikm\u00fcll Treibstoff und kann diesen entweder an Anrainerstaaten verkaufen oder als mobile Tankstelle auf hoher See dienen. Im Hongkonger Hafen k\u00f6nnte solch ein SEEELEFANT daf\u00fcr sorgen, die Haus- und Industrieabf\u00e4lle aus Kunststoff sowie die gesammelten Plastikabf\u00e4lle aus dem Meer zu recyclen bzw. in Energie umzuwandeln. Aus einer Tonne vorsortierten Plastikm\u00fclls lassen sich so ca. 800 Liter schwefelfreies Heiz\u00f6l r\u00fcckgewinnen. Aktivit\u00e4ten der SEEKUH in Hong Kong H\u00f6hepunkt der Reise nach Hong Kong war der Empfang am 1. Februar 2018 im Hong Kong Maritime Museum, zu dem OEOO, die Deutsche Au\u00dfenhandelskammer in Hong Kong und die weltweit t\u00e4tige Unternehmensgruppe Li &amp; Fung, der die deutsche Kosmetikmarke CD geh\u00f6rt, ein hochkar\u00e4tiges Publikum aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertreter anderer Umweltorganisationen Hong Kongs eingeladen haben. W\u00e4hrend G\u00fcnther Bonin die Organisation und ihr Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; vorstellte, sorgte die SEEKUH direkt vor dem Museum am Central Pier im weltber\u00fchmten Victoria Harbour f\u00fcr Aufsehen. Holger Borchert, verantwortlich f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten der Organisation OEOO in Asien, zeigt sich sehr zufrieden: &#8220;Zahlreiche interessante Begegnungen und Gespr\u00e4che an diesem Abend stimmen mich zuversichtlich, unsere Ziele hier in Asien erfolgreich umsetzen zu k\u00f6nnen. Erstes konkretes Ergebnis sind Gespr\u00e4che mit dem multinationalen Konzern SWIRE (Fluggesellschaft Cathay Pacific, Immobilien, Hotels, Schifffahrtsdienste, Handel) \u00fcber eine m\u00f6gliche Beteiligung von OEOO am 21 Pacific Island Project. Ein wirklich guter Anfang!&#8221; Gemeinsame Strandreinigung in Hong Kong Mit den lokalen Umweltgruppen DB-Green und plastic free seas aus Hong Kong fand eine gemeinsame Beach Clean-Up Aktion statt, bei der ein Strandbereich vom M\u00fcll gereinigt wurde. W\u00e4hrenddessen sammelte die Seekuh den Plastikabfall aus den Wellen davor. 30 M\u00fclls\u00e4cke f\u00fcllte die Aktion &#8211; ein gro\u00dfer Gemeinschaftseinsatz f\u00fcr die lokale Umgebung. Auch mit mehreren anderen NGOs aus Hong Kong wird es zuk\u00fcnftig eine enge Zusammenarbeit geben, koordiniert von unseren OEOO-Mitgliedern vor Ort. Wasseranalyse auf Mikroplastik An Bord der SEEKUH gibt es ein voll funktionsf\u00e4higes Labor mit einem Spektrometer, mit dessen Hilfe Was-serproben analysiert werden k\u00f6nnen, um nicht nur die Menge des Mikroplastiks festzustellen, sondern auch, um welche Kunststoffe es sich handelt. OEOO-Mikrobiologe R\u00fcdiger St\u00f6hr, der in Hong Kong mit dabei war, stellt die Analysen in K\u00fcrze auf die Microplastic Pollution Map von OEOO (http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/der-verein\/microplastic-pollution-map\/). N\u00e4chster Stop: Singapur In den n\u00e4chsten Wochen finden mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung unseres Hongkonger Heimathafens Hebe Haven Yacht Club zahlreiche Veranstaltungen f\u00fcr Schulklassen statt, die die SEEKUH besichtigen und vor Ort zum Thema Meeresverschmutzung durch Plastik und die laufende &#8220;Marine Litter Clean-Up Campaign&#8221; von OEOO informiert werden. Zudem finden mit lokalen Umweltorganisationen Vortr\u00e4ge zur t\u00e4glichen Vermeidung von Plastikm\u00fcll sowie weitere Sammelaktionen statt. Auf zahlreichen Sammelfahrten in den Gew\u00e4ssern rund um Hong Kong wird die Seekuh nicht nur M\u00fcll, sondern auch Verschmutzungsdaten sammeln. 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Hong Kong sieht sich t\u00e4glich mit einem M\u00fcllaufkommen von mehr als 9.000 Tonnen konfrontiert! Das entspricht in etwa 360 M\u00fcll-LKWs hintereinander. Allein gesch\u00e4tzte 5,2 Mio. Plastikflaschen werden dort jeden Tag weggeworfen und viele davon landen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Meer. Dementsprechend stark verschmutzt sind die Gew\u00e4sser und Str\u00e4nde der 7,5-Millionen-Metropole. Doch geht es nicht nur Hong Kong so. Plastikm\u00fcll ist weltweit, aber vor allem in Asien, ein gewaltiges Problem. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (&#8220;Rethinking the Future of Plastics&#8221;) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht hier nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Stattdessen sollen L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme aufgezeigt und die Problematik vor Ort in Angriff genommen werden. Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth &#8211; One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; arbeitet, hat sich deshalb Anfang des Jahres mit ihrer SEEKUH aufgemacht nach Asien. Mitte Januar hat das M\u00fcllsammelschiff \u00a0&#8211; transportiert und gesponsort durch den Logistikkonzern K\u00fchne &amp; Nagel sowie die Reederei \u00a0Hamburg S\u00fcd, seinen neuen Zielhafen Hong Kong erreicht &#8211; zerlegt und verstaut in vier \u00dcberseecontainern. Der vollst\u00e4ndig durch Spenden finanzierte Spezialkatamaran zum Sammeln von Plastikm\u00fcll hat eine Gr\u00f6\u00dfe von etwa 12 \u00a0x 10 Metern \u00a0(L x B) und wiegt knapp acht Tonnen. In drei Tagen montierte das OEOO-Team den Katamaran wieder zusammen. Per Kran wurde er zu Wasser gelassen. Das ungew\u00f6hnlich aussehende Schiff aus Deutschland st\u00f6\u00dft bei den Hongkongern seitdem auf reges Interesse. Es ist nicht so, dass die Bev\u00f6lkerung von Hong Kong das Problem Plastikm\u00fcll nicht erkannt h\u00e4tte, zahlreiche Initiativen und Aktionsgruppen nehmen sich dem Thema an. Doch sorgen alleine die hohe Bev\u00f6lkerungszahl und der begrenzte Raum daf\u00fcr, dass sich das Problem versch\u00e4rft. Deshalb war es f\u00fcr die G\u00e4ste des Empfangs umso interessanter, was G\u00fcnther Bonin zum Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr und den beiden Spezialschiffen SEEKUH und SEEELEFANT ausf\u00fchrte. Nat\u00fcrlich kann ein Schiff allein die Welt nicht retten. Es ging uns darum, Entscheidern aus Politik und Wirtschaft vor Ort unser M\u00fcllsammelkonzept vorzustellen das vorsieht, mit speziell von OEOO entwickelten M\u00fcllsammelschiffen unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe \u00a0die Meere und Binnengew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll zu befreien. In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit Spezialkatamaranen abgefischt, sortiert und zerkleinert. Dieser wird dann recycelt oder in \u00d6l r\u00fcckverwandelt. W\u00e4hrend Trennung und Recycling des M\u00fclls heute noch an Land erfolgen, plant OEOO in den kommenden Jahren den Bau eines autarken Energieschiffes &#8211; dem SEEELEFANTEN. Dieses umgebaute Frachtschiff mit Ver\u00f6lungsanlage an Bord produziert aus dem Plastikm\u00fcll Treibstoff und kann diesen entweder an Anrainerstaaten verkaufen oder als mobile Tankstelle auf hoher See dienen. Im Hongkonger Hafen k\u00f6nnte solch ein SEEELEFANT daf\u00fcr sorgen, die Haus- und Industrieabf\u00e4lle aus Kunststoff sowie die gesammelten Plastikabf\u00e4lle aus dem Meer zu recyclen bzw. in Energie umzuwandeln. Aus einer Tonne vorsortierten Plastikm\u00fclls lassen sich so ca. 800 Liter schwefelfreies Heiz\u00f6l r\u00fcckgewinnen. Aktivit\u00e4ten der SEEKUH in Hong Kong H\u00f6hepunkt der Reise nach Hong Kong war der Empfang am 1. Februar 2018 im Hong Kong Maritime Museum, zu dem OEOO, die Deutsche Au\u00dfenhandelskammer in Hong Kong und die weltweit t\u00e4tige Unternehmensgruppe Li &amp; Fung, der die deutsche Kosmetikmarke CD geh\u00f6rt, ein hochkar\u00e4tiges Publikum aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertreter anderer Umweltorganisationen Hong Kongs eingeladen haben. W\u00e4hrend G\u00fcnther Bonin die Organisation und ihr Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; vorstellte, sorgte die SEEKUH direkt vor dem Museum am Central Pier im weltber\u00fchmten Victoria Harbour f\u00fcr Aufsehen. Holger Borchert, verantwortlich f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten der Organisation OEOO in Asien, zeigt sich sehr zufrieden: &#8220;Zahlreiche interessante Begegnungen und Gespr\u00e4che an diesem Abend stimmen mich zuversichtlich, unsere Ziele hier in Asien erfolgreich umsetzen zu k\u00f6nnen. Erstes konkretes Ergebnis sind Gespr\u00e4che mit dem multinationalen Konzern SWIRE (Fluggesellschaft Cathay Pacific, Immobilien, Hotels, Schifffahrtsdienste, Handel) \u00fcber eine m\u00f6gliche Beteiligung von OEOO am 21 Pacific Island Project. Ein wirklich guter Anfang!&#8221; Gemeinsame Strandreinigung in Hong Kong Mit den lokalen Umweltgruppen DB-Green und plastic free seas aus Hong Kong fand eine gemeinsame Beach Clean-Up Aktion statt, bei der ein Strandbereich vom M\u00fcll gereinigt wurde. W\u00e4hrenddessen sammelte die Seekuh den Plastikabfall aus den Wellen davor. 30 M\u00fclls\u00e4cke f\u00fcllte die Aktion &#8211; ein gro\u00dfer Gemeinschaftseinsatz f\u00fcr die lokale Umgebung. Auch mit mehreren anderen NGOs aus Hong Kong wird es zuk\u00fcnftig eine enge Zusammenarbeit geben, koordiniert von unseren OEOO-Mitgliedern vor Ort. Wasseranalyse auf Mikroplastik An Bord der SEEKUH gibt es ein voll funktionsf\u00e4higes Labor mit einem Spektrometer, mit dessen Hilfe Was-serproben analysiert werden k\u00f6nnen, um nicht nur die Menge des Mikroplastiks festzustellen, sondern auch, um welche Kunststoffe es sich handelt. OEOO-Mikrobiologe R\u00fcdiger St\u00f6hr, der in Hong Kong mit dabei war, stellt die Analysen in K\u00fcrze auf die Microplastic Pollution Map von OEOO (http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/der-verein\/microplastic-pollution-map\/). N\u00e4chster Stop: Singapur In den n\u00e4chsten Wochen finden mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung unseres Hongkonger Heimathafens Hebe Haven Yacht Club zahlreiche Veranstaltungen f\u00fcr Schulklassen statt, die die SEEKUH besichtigen und vor Ort zum Thema Meeresverschmutzung durch Plastik und die laufende &#8220;Marine Litter Clean-Up Campaign&#8221; von OEOO informiert werden. Zudem finden mit lokalen Umweltorganisationen Vortr\u00e4ge zur t\u00e4glichen Vermeidung von Plastikm\u00fcll sowie weitere Sammelaktionen statt. Auf zahlreichen Sammelfahrten in den Gew\u00e4ssern rund um Hong Kong wird die Seekuh nicht nur M\u00fcll, sondern auch Verschmutzungsdaten sammeln. 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Erstes konkretes Ergebnis sind Gespr\u00e4che mit dem multinationalen Konzern SWIRE (Fluggesellschaft Cathay Pacific, Immobilien, Hotels, Schifffahrtsdienste, Handel) \u00fcber eine m\u00f6gliche Beteiligung von OEOO am 21 Pacific Island Project. Ein wirklich guter Anfang!&#8221; Gemeinsame Strandreinigung in Hong Kong Mit den lokalen Umweltgruppen DB-Green und plastic free seas aus Hong Kong fand eine gemeinsame Beach Clean-Up Aktion statt, bei der ein Strandbereich vom M\u00fcll gereinigt wurde. W\u00e4hrenddessen sammelte die Seekuh den Plastikabfall aus den Wellen davor. 30 M\u00fclls\u00e4cke f\u00fcllte die Aktion &#8211; ein gro\u00dfer Gemeinschaftseinsatz f\u00fcr die lokale Umgebung. Auch mit mehreren anderen NGOs aus Hong Kong wird es zuk\u00fcnftig eine enge Zusammenarbeit geben, koordiniert von unseren OEOO-Mitgliedern vor Ort. Wasseranalyse auf Mikroplastik An Bord der SEEKUH gibt es ein voll funktionsf\u00e4higes Labor mit einem Spektrometer, mit dessen Hilfe Was-serproben analysiert werden k\u00f6nnen, um nicht nur die Menge des Mikroplastiks festzustellen, sondern auch, um welche Kunststoffe es sich handelt. OEOO-Mikrobiologe R\u00fcdiger St\u00f6hr, der in Hong Kong mit dabei war, stellt die Analysen in K\u00fcrze auf die Microplastic Pollution Map von OEOO (http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/der-verein\/microplastic-pollution-map\/). N\u00e4chster Stop: Singapur In den n\u00e4chsten Wochen finden mit tatkr\u00e4ftiger Unterst\u00fctzung unseres Hongkonger Heimathafens Hebe Haven Yacht Club zahlreiche Veranstaltungen f\u00fcr Schulklassen statt, die die SEEKUH besichtigen und vor Ort zum Thema Meeresverschmutzung durch Plastik und die laufende &#8220;Marine Litter Clean-Up Campaign&#8221; von OEOO informiert werden. Zudem finden mit lokalen Umweltorganisationen Vortr\u00e4ge zur t\u00e4glichen Vermeidung von Plastikm\u00fcll sowie weitere Sammelaktionen statt. Auf zahlreichen Sammelfahrten in den Gew\u00e4ssern rund um Hong Kong wird die Seekuh nicht nur M\u00fcll, sondern auch Verschmutzungsdaten sammeln. [&hellip;]","og_url":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2018\/erfolgreiche-praesentation-des-muellsammelschiffs-seekuh-von-one-earth-one-ocean-e-v-in-hongkong\/","og_site_name":"One Earth - One Ocean e. 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