{"id":29773,"date":"2018-06-19T15:17:47","date_gmt":"2018-06-19T13:17:47","guid":{"rendered":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/2018\/06\/19\/marine-plastic-to-oil-one-earth-one-ocean-e-v-veroelt-mit-partner-biofabrik-als-erste-umweltorganisation-weltweit-plastikmuell-aus-dem-meer\/"},"modified":"2023-07-05T08:09:07","modified_gmt":"2023-07-05T06:09:07","slug":"marine-plastic-to-oil-one-earth-one-ocean-e-v-veroelt-mit-partner-biofabrik-als-erste-umweltorganisation-weltweit-plastikmuell-aus-dem-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2018\/marine-plastic-to-oil-one-earth-one-ocean-e-v-veroelt-mit-partner-biofabrik-als-erste-umweltorganisation-weltweit-plastikmuell-aus-dem-meer\/","title":{"rendered":"Marine Plastic to Oil: One Earth \u2013 One Ocean ver\u00f6lt mit Partner BIOFABRIK als erste Umweltorganisation weltweit Plastikm\u00fcll aus dem Meer"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcnchen-Garching \/ Dresden, 19. Juni 2018 \u2013 Die gemeinn\u00fctzige Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c arbeitet, kann stolz vermelden, dass gestern in einer Kompaktraffinerie unseres Partners BIOFABRIK Technologies GmbH in Dresden die weltweit ersten erfolgreichen Ver\u00f6lungsversuche von Plastikm\u00fcll aus dem Meer umgesetzt wurden. Damit schlie\u00dft sich der Kreis aus Sammeln, Sortieren und Verwerten \u2013 aus dem Ursprungsstoff Erd\u00f6l entsteht wieder ein diesel\u00e4hnlicher Kraftstoff, mit dem Motoren und Generatoren betrieben werden k\u00f6nnen. Plastikm\u00fcll wird somit zum Wertstoff. Das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c von OEOO ist damit erstmals vollst\u00e4ndig umgesetzt. One Earth \u2013 One Ocean e.V. ist damit auch die erste Umweltorganisation weltweit, die den von ihr im Meer eingesammelten Plastikm\u00fcll erfolgreich ver\u00f6len kann.<\/strong><\/p>\n<p>Plastikm\u00fcll ist ein gewaltiges Umweltproblem, gesch\u00e4tzte \u00fcber 140 Mio. Tonnen befinden sich in den Meeren weltweit. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (\u201eRethinking the Future of Plastics\u201c) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht uns nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Hier L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme zu entwickeln, um die Problematik vor Ort in Angriff nehmen zu k\u00f6nnen, ist das Gebot der Stunde. Diesem Ziel ist die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) gestern einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4hergekommen.<\/p>\n<p><strong>Erstmals wird Plastikm\u00fcll aus dem Meer erfolgreich ver\u00f6lt<\/strong><\/p>\n<p>Das mehrstufige Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c von OEOO sieht vor, Meeresm\u00fcll mit speziellen M\u00fcllsammelschiffen einzusammeln und anschlie\u00dfend wiederzuverwerten bzw. einen Teil davon in \u00d6l umzuwandeln. Dazu wurde Meeresm\u00fcll aus diversen Sammelaktionen der letzten Zeit an Nord- und Ostsee manuell sortiert und der verwertbare Plastikm\u00fcll-Anteil geschreddert. In einem mehrstufigen Raffinationsprozesss wurde der zerkleinerte Plastikm\u00fcll dann in einer so genannten Kompaktraffinerie unseres Technologiepartners BIOFABRIK aus Dresden ver\u00f6lt. Die Kompaktanlage kann bis zu 750 kg Plastikm\u00fcll pro Tag verarbeiten und in Kraftstoff umwandeln.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3250 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/geshredderter-Meeresplastikmu\u0308ll-small-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3253 \" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/Kompaktraffinerie-small-201x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"340\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3252 \" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/Vero\u0308lung-Ergebnis-small-219x300.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"318\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-3251 size-medium\" src=\"http:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/O\u0308l-aus-Kunststoff-Probe-small-228x300.jpg\" alt=\"\" width=\"228\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean e.V., der das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c entwickelt hat, geht damit ein Traum in Erf\u00fcllung, an dessen Realisierung er mit seinem Team die letzten acht Jahre gearbeitet hat. \u201eF\u00fcr uns ist es schon ein gro\u00dfer Erfolg, m\u00f6glichst viel Plastikm\u00fcll aus den Gew\u00e4ssern zu bekommen, bevor er sich zu Mikroplastik zerkleinert und damit nicht mehr aus der Natur zu entfernen ist. Von ebenso gro\u00dfer Bedeutung ist aber der zweite Schritt, n\u00e4mlich die erfolgreiche Verwertung. Sobald die Menschen erkennen, das Plastik kein M\u00fcll, sondern ein Rohstoff ist, aus dem weltweit Energie gewonnen werden kann, werden sie ihn nicht mehr achtlos in die Umwelt kippen. Dezentrale Verwertungsl\u00f6sungen wie jene der BIOFABRIK helfen uns dabei, dieses Bewusstsein zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Oliver Riedel, CEO und Gr\u00fcnder der Biofabrik Technologies GmbH, ist stolz darauf, eine der ersten Verwertungsl\u00f6sungen bieten zu k\u00f6nnen, die im Stande ist, Plastikm\u00fcll in industriellem Ma\u00dfstab erfolgreich zu ver\u00f6len: \u201eM\u00fcll wie Energie stellen die Menschheit heute vor riesige Herausforderungen. Auf der einen Seite haben die meisten L\u00e4nder riesige M\u00fcllberge, auf der anderen keine stabile, preiswerte und nachhaltige Energieversorgung. Die Kompaktraffinerie der BIOFABRIK l\u00f6st praktisch beide Probleme gleichzeitig. Unsere WASTX-Technologie liefert Energie f\u00fcr bis zu 1.000 Menschen \u2013 jeden Tag und aus ihrem eigenen Plastikm\u00fcll. Soll mehr Abfall verarbeitet werden, k\u00f6nnen unsere Anlagen modular miteinander verbunden werden. Unsere Waste to Energy Komplettl\u00f6sungen sollen dabei aus dem Abfallstoff Plastik einen wertvollen Rohstoff machen &#8211; und bereits an Land durch Verg\u00fctungskonzepte Plastikabfall vermeiden helfen. Das Konzept von OEOO hilft uns nun, diese Technologie auf die Meere zu \u00fcbertragen.\u201c<\/p>\n<p>Die Technologie zur Ver\u00f6lung von Plastikm\u00fcll soll in den kommenden Jahren auch bei den SeeElefanten, autarken Energieschiffen, deren Bau OEOO derzeit plant, zum Einsatz kommen. Diese umgebauten Frachtschiffe mit Ver\u00f6lungs- und Sortieranlagen an Bord produzieren aus dem Plastikm\u00fcll Kraftstoff und k\u00f6nnen diesen entweder an Anrainerstaaten verkaufen oder als mobile Tankstelle auf hoher See dienen. In k\u00fcstennahen Megacities wie Hongkong oder Rio k\u00f6nnte ein SeeElefant daf\u00fcr sorgen, die Haus- und Industrieabf\u00e4lle aus Kunststoff sowie die gesammelten Kunststoffabf\u00e4lle aus dem Meer zu recyclen bzw. in wertvollen Kraftstoff zur\u00fcckzuverwandeln.<\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. mit Sitz in M\u00fcnchen Garching hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch \u00d6l und Schadstoffen zu befreien. Bereits heute schwimmen auf den Weltmeeren riesige Teppiche aus Plastikm\u00fcll, der gr\u00f6\u00dfte davon im Pazifik ist so gro\u00df wie Mitteleuropa, d.h. wie Deutschland, \u00d6sterreich, Schweiz, Polen, Luxemburg, Ungarn und Tschechien zusammen. Schreitet die Verschmutzung im derzeitigen Tempo weiter voran, werden die Meere in wenigen Jahren vollst\u00e4ndig verm\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Containerschiffen in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Im Fr\u00fchjahr 2018 ist die SEEKUH in Asien im Einsatz.<\/p>\n<p>2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten <em>GreenTec Award 2013<\/em>, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland. 2018 schlie\u00dflich wurde der Verein f\u00fcr den Ocean Tribute Award von F\u00fcrst Albert II. von Monaco nominiert, der die innovativsten und nachhaltigsten Ideen zum Thema Meeresschutz auszeichnet.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href=\"http:\/\/www.fairena-messe.org\/\">http:\/\/www.oneearth-oneocean.com<\/a> oder auf der Facebook-Seite unter<\/p>\n<table width=\"511\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"188\">One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/p>\n<p>G\u00fcnther Bonin<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder und Vorstand<\/p>\n<p>Lichtenbergstr.8<\/p>\n<p>D-85748 Garching<\/p>\n<p>Tel: +49 (0) 89 54 84- 2361<\/p>\n<p>Fax: +49(0) 89 54 84 -2369<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@oneearth-oneocean.com\">info@oneearth-oneocean.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\">www.oneearth-oneocean.com<\/a><\/td>\n<td width=\"323\">Gr\u00fcne Welle Kommunikation<\/p>\n<p>Frank Brodmerkel<\/p>\n<p>Pressekontakt<\/p>\n<p>Notburgastr. 3<\/p>\n<p>D-80639 M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Tel: +49 (089) 203 494 94<\/p>\n<p>Fax: +49 (089) 178 761 47<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Kontakt@gruenewellepr.de\">kontakt@gruenewellepr.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\/\">www.gruenewellepr.de<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen-Garching \/ Dresden, 19. 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One Earth \u2013 One Ocean e.V. ist damit auch die erste Umweltorganisation weltweit, die den von ihr im Meer eingesammelten Plastikm\u00fcll erfolgreich ver\u00f6len kann. Plastikm\u00fcll ist ein gewaltiges Umweltproblem, gesch\u00e4tzte \u00fcber 140 Mio. Tonnen befinden sich in den Meeren weltweit. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (\u201eRethinking the Future of Plastics\u201c) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht uns nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Hier L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme zu entwickeln, um die Problematik vor Ort in Angriff nehmen zu k\u00f6nnen, ist das Gebot der Stunde. Diesem Ziel ist die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) gestern einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4hergekommen. Erstmals wird Plastikm\u00fcll aus dem Meer erfolgreich ver\u00f6lt Das mehrstufige Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c von OEOO sieht vor, Meeresm\u00fcll mit speziellen M\u00fcllsammelschiffen einzusammeln und anschlie\u00dfend wiederzuverwerten bzw. einen Teil davon in \u00d6l umzuwandeln. Dazu wurde Meeresm\u00fcll aus diversen Sammelaktionen der letzten Zeit an Nord- und Ostsee manuell sortiert und der verwertbare Plastikm\u00fcll-Anteil geschreddert. In einem mehrstufigen Raffinationsprozesss wurde der zerkleinerte Plastikm\u00fcll dann in einer so genannten Kompaktraffinerie unseres Technologiepartners BIOFABRIK aus Dresden ver\u00f6lt. 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Dezentrale Verwertungsl\u00f6sungen wie jene der BIOFABRIK helfen uns dabei, dieses Bewusstsein zu schaffen.\u201c Oliver Riedel, CEO und Gr\u00fcnder der Biofabrik Technologies GmbH, ist stolz darauf, eine der ersten Verwertungsl\u00f6sungen bieten zu k\u00f6nnen, die im Stande ist, Plastikm\u00fcll in industriellem Ma\u00dfstab erfolgreich zu ver\u00f6len: \u201eM\u00fcll wie Energie stellen die Menschheit heute vor riesige Herausforderungen. Auf der einen Seite haben die meisten L\u00e4nder riesige M\u00fcllberge, auf der anderen keine stabile, preiswerte und nachhaltige Energieversorgung. Die Kompaktraffinerie der BIOFABRIK l\u00f6st praktisch beide Probleme gleichzeitig. Unsere WASTX-Technologie liefert Energie f\u00fcr bis zu 1.000 Menschen \u2013 jeden Tag und aus ihrem eigenen Plastikm\u00fcll. Soll mehr Abfall verarbeitet werden, k\u00f6nnen unsere Anlagen modular miteinander verbunden werden. Unsere Waste to Energy Komplettl\u00f6sungen sollen dabei aus dem Abfallstoff Plastik einen wertvollen Rohstoff machen &#8211; und bereits an Land durch Verg\u00fctungskonzepte Plastikabfall vermeiden helfen. Das Konzept von OEOO hilft uns nun, diese Technologie auf die Meere zu \u00fcbertragen.\u201c Die Technologie zur Ver\u00f6lung von Plastikm\u00fcll soll in den kommenden Jahren auch bei den SeeElefanten, autarken Energieschiffen, deren Bau OEOO derzeit plant, zum Einsatz kommen. Diese umgebauten Frachtschiffe mit Ver\u00f6lungs- und Sortieranlagen an Bord produzieren aus dem Plastikm\u00fcll Kraftstoff und k\u00f6nnen diesen entweder an Anrainerstaaten verkaufen oder als mobile Tankstelle auf hoher See dienen. 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Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Containerschiffen in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen. Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Im Fr\u00fchjahr 2018 ist die SEEKUH in Asien im Einsatz. 2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland. 2018 schlie\u00dflich wurde der Verein f\u00fcr den Ocean Tribute Award von F\u00fcrst Albert II. von Monaco nominiert, der die innovativsten und nachhaltigsten Ideen zum Thema Meeresschutz auszeichnet. Weitere Informationen erhalten Sie unter http:\/\/www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter One Earth \u2013 One Ocean e. 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Plastikm\u00fcll ist ein gewaltiges Umweltproblem, gesch\u00e4tzte \u00fcber 140 Mio. Tonnen befinden sich in den Meeren weltweit. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (\u201eRethinking the Future of Plastics\u201c) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht uns nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Hier L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme zu entwickeln, um die Problematik vor Ort in Angriff nehmen zu k\u00f6nnen, ist das Gebot der Stunde. Diesem Ziel ist die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) gestern einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4hergekommen. Erstmals wird Plastikm\u00fcll aus dem Meer erfolgreich ver\u00f6lt Das mehrstufige Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c von OEOO sieht vor, Meeresm\u00fcll mit speziellen M\u00fcllsammelschiffen einzusammeln und anschlie\u00dfend wiederzuverwerten bzw. einen Teil davon in \u00d6l umzuwandeln. Dazu wurde Meeresm\u00fcll aus diversen Sammelaktionen der letzten Zeit an Nord- und Ostsee manuell sortiert und der verwertbare Plastikm\u00fcll-Anteil geschreddert. In einem mehrstufigen Raffinationsprozesss wurde der zerkleinerte Plastikm\u00fcll dann in einer so genannten Kompaktraffinerie unseres Technologiepartners BIOFABRIK aus Dresden ver\u00f6lt. Die Kompaktanlage kann bis zu 750 kg Plastikm\u00fcll pro Tag verarbeiten und in Kraftstoff umwandeln. &nbsp; F\u00fcr G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean e.V., der das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c entwickelt hat, geht damit ein Traum in Erf\u00fcllung, an dessen Realisierung er mit seinem Team die letzten acht Jahre gearbeitet hat. \u201eF\u00fcr uns ist es schon ein gro\u00dfer Erfolg, m\u00f6glichst viel Plastikm\u00fcll aus den Gew\u00e4ssern zu bekommen, bevor er sich zu Mikroplastik zerkleinert und damit nicht mehr aus der Natur zu entfernen ist. Von ebenso gro\u00dfer Bedeutung ist aber der zweite Schritt, n\u00e4mlich die erfolgreiche Verwertung. Sobald die Menschen erkennen, das Plastik kein M\u00fcll, sondern ein Rohstoff ist, aus dem weltweit Energie gewonnen werden kann, werden sie ihn nicht mehr achtlos in die Umwelt kippen. 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Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean (OEOO) ist G\u00fcnther Bonin, ehemals Inhaber einer IT-Firma und passionierter Segler. Seine Vision der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziell von ihm entwickelten Ger\u00e4ten auf den Meeren eingesammelt, sortiert und zerkleinert. Trennung und Recycling des M\u00fclls erfolgt an Land. In einer sp\u00e4teren Phase soll das gesammelte Plastik direkt an Bord von Containerschiffen in \u00d6l r\u00fcckverwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen. Seit 2015 hat Bonin sein IT-Unternehmen umgewidmet in eine AG zur Reinigung von Gew\u00e4ssern, um den Verein administrativ zu unterst\u00fctzen. Was wie die Utopie eines Idealisten klingt, nimmt mittlerweile konkrete Formen an. Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Im Fr\u00fchjahr 2018 ist die SEEKUH in Asien im Einsatz. 2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland. 2018 schlie\u00dflich wurde der Verein f\u00fcr den Ocean Tribute Award von F\u00fcrst Albert II. von Monaco nominiert, der die innovativsten und nachhaltigsten Ideen zum Thema Meeresschutz auszeichnet. Weitere Informationen erhalten Sie unter http:\/\/www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter One Earth \u2013 One Ocean e. 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(OEOO) aus M\u00fcnchen, die seit nunmehr sechs Jahren an der Umsetzung ihres Konzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c arbeitet, kann stolz vermelden, dass gestern in einer Kompaktraffinerie unseres Partners BIOFABRIK Technologies GmbH in Dresden die weltweit ersten erfolgreichen Ver\u00f6lungsversuche von Plastikm\u00fcll aus dem Meer umgesetzt wurden. Damit schlie\u00dft sich der Kreis aus Sammeln, Sortieren und Verwerten \u2013 aus dem Ursprungsstoff Erd\u00f6l entsteht wieder ein diesel\u00e4hnlicher Kraftstoff, mit dem Motoren und Generatoren betrieben werden k\u00f6nnen. Plastikm\u00fcll wird somit zum Wertstoff. Das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c von OEOO ist damit erstmals vollst\u00e4ndig umgesetzt. One Earth \u2013 One Ocean e.V. ist damit auch die erste Umweltorganisation weltweit, die den von ihr im Meer eingesammelten Plastikm\u00fcll erfolgreich ver\u00f6len kann. Plastikm\u00fcll ist ein gewaltiges Umweltproblem, gesch\u00e4tzte \u00fcber 140 Mio. Tonnen befinden sich in den Meeren weltweit. Studien wie jene der Ellen MacArthur Foundation (\u201eRethinking the Future of Plastics\u201c) belegen, dass mehr als 80 Prozent des Plastikm\u00fclls, der weltweit in die Meere gelangt, aus Asien stammen. Es geht uns nicht darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Mit mangelhaftem Umweltbewusstsein und einer oft l\u00fcckenhaften Infrastruktur zur M\u00fcllentsorgung hat ein Gro\u00dfteil der L\u00e4nder dieser Erde zu k\u00e4mpfen. Hier L\u00f6sungen f\u00fcr eines der gr\u00f6\u00dften globalen Umwelt-Probleme zu entwickeln, um die Problematik vor Ort in Angriff nehmen zu k\u00f6nnen, ist das Gebot der Stunde. Diesem Ziel ist die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) gestern einen gro\u00dfen Schritt n\u00e4hergekommen. 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Die Kompaktanlage kann bis zu 750 kg Plastikm\u00fcll pro Tag verarbeiten und in Kraftstoff umwandeln. &nbsp; F\u00fcr G\u00fcnther Bonin, dem Gr\u00fcnder von One Earth \u2013 One Ocean e.V., der das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c entwickelt hat, geht damit ein Traum in Erf\u00fcllung, an dessen Realisierung er mit seinem Team die letzten acht Jahre gearbeitet hat. \u201eF\u00fcr uns ist es schon ein gro\u00dfer Erfolg, m\u00f6glichst viel Plastikm\u00fcll aus den Gew\u00e4ssern zu bekommen, bevor er sich zu Mikroplastik zerkleinert und damit nicht mehr aus der Natur zu entfernen ist. Von ebenso gro\u00dfer Bedeutung ist aber der zweite Schritt, n\u00e4mlich die erfolgreiche Verwertung. Sobald die Menschen erkennen, das Plastik kein M\u00fcll, sondern ein Rohstoff ist, aus dem weltweit Energie gewonnen werden kann, werden sie ihn nicht mehr achtlos in die Umwelt kippen. 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Unsere Waste to Energy Komplettl\u00f6sungen sollen dabei aus dem Abfallstoff Plastik einen wertvollen Rohstoff machen &#8211; und bereits an Land durch Verg\u00fctungskonzepte Plastikabfall vermeiden helfen. Das Konzept von OEOO hilft uns nun, diese Technologie auf die Meere zu \u00fcbertragen.\u201c Die Technologie zur Ver\u00f6lung von Plastikm\u00fcll soll in den kommenden Jahren auch bei den SeeElefanten, autarken Energieschiffen, deren Bau OEOO derzeit plant, zum Einsatz kommen. Diese umgebauten Frachtschiffe mit Ver\u00f6lungs- und Sortieranlagen an Bord produzieren aus dem Plastikm\u00fcll Kraftstoff und k\u00f6nnen diesen entweder an Anrainerstaaten verkaufen oder als mobile Tankstelle auf hoher See dienen. 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Mehr als 100 Unternehmen und Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung und die Deutsche Telekom AG, unterst\u00fctzen das Projekt in unterschiedlicher Weise. Im Fr\u00fchjahr 2018 ist die SEEKUH in Asien im Einsatz. 2013 wurde One Earth \u2013 One Ocean e.V. f\u00fcr sein Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award 2013, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland. 2018 schlie\u00dflich wurde der Verein f\u00fcr den Ocean Tribute Award von F\u00fcrst Albert II. von Monaco nominiert, der die innovativsten und nachhaltigsten Ideen zum Thema Meeresschutz auszeichnet. Weitere Informationen erhalten Sie unter http:\/\/www.oneearth-oneocean.com oder auf der Facebook-Seite unter One Earth \u2013 One Ocean e. 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