{"id":29405,"date":"2019-05-14T14:54:48","date_gmt":"2019-05-14T12:54:48","guid":{"rendered":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/2019\/05\/14\/one-earth-one-ocean-e-v-praesentiert-umsetzungskonzept-zur-effizienten-beseitigung-von-plastikmuell-aus-den-meeren\/"},"modified":"2023-07-05T08:06:30","modified_gmt":"2023-07-05T06:06:30","slug":"one-earth-one-ocean-e-v-praesentiert-umsetzungskonzept-zur-effizienten-beseitigung-von-plastikmuell-aus-den-meeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2019\/one-earth-one-ocean-e-v-praesentiert-umsetzungskonzept-zur-effizienten-beseitigung-von-plastikmuell-aus-den-meeren\/","title":{"rendered":"One Earth \u2013 One Ocean e.V. pr\u00e4sentiert Umsetzungskonzept zur effizienten Beseitigung von Plastikm\u00fcll aus den Meeren"},"content":{"rendered":"<p><strong><u>Machbarkeitsstudie und Umsetzungskonzept<\/u><\/strong><strong><u> f\u00fcr Investoren fertiggestellt:<\/u><\/strong><\/p>\n<p><strong>M\u00fcnchen-Garching \/ Kiel, 14. Mai 2019 \u2013 Im Auftrag von One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) hat ein Expertenteam aus Schiffskonstrukteuren, Anlagentechnikern, Umwelttechnikern und Projektentwicklern in den vergangenen zehn Monaten ein Umsetzungskonzept zur Beseitigung k\u00fcstennaher Meeres-Verschmutzung durch Plastikm\u00fcll erarbeitet und die technische, \u00f6konomische und rechtliche Machbarkeit belegt. Die Konzeptionsphase wurde von der gemeinn\u00fctzigen R\u00f6chling Stiftung finanziell unterst\u00fctzt. Die \u201eMaritime M\u00fcllabfuhr\u201c zur Sammlung von Plastikm\u00fcll aus den Meeren ist das zentrale Projekt des gemeinn\u00fctzigen Vereins One Earth &#8211; One Ocean e.V. (OEOO). Nun beginnt die Suche nach Investoren aus der Wirtschaft, die sich am Bau des ersten Pilotsystems \u201eSeeElefant\u201c beteiligen wollen, um das Problem des Plastikm\u00fclls aktiv und pragmatisch anzugehen.<\/strong><\/p>\n<p>Dass Plastikm\u00fcll in den Gew\u00e4ssern weltweit eines der gravierendsten Umweltprobleme \u00a0unserer Welt-gesellschaft ist, muss nicht mehr betont werden. \u00dcber 140 Mio. Tonnen befinden sich nach Sch\u00e4tzungen bereits in den Meeren weltweit, jedes Jahr kommen mindestens 10-15 Mio. Tonnen dazu. Prognosen gehen bis 2025 von einer Verdoppelung der maritimen M\u00fcllmengen aus. Das vorl\u00e4ufige Scheitern des Offshore-Reinigungskonzepts von The Ocean Cleanup um den Niederl\u00e4nder Boyan Slat zeigt einmal mehr, dass praktikable L\u00f6sungsans\u00e4tze zur Entfernung des Plastikm\u00fclls aus dem Meer bisher fehlen.<\/p>\n<p>Die Umweltorganisation One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO), die bereits seit \u00fcber acht Jahren Erfahrungen mit ihrer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c gesammelt hat, stellt nun eine <strong>umfassende Forschungs- und Konzeptstudie <\/strong>vor. Im Rahmen eines Business-Plans wurde die Entwicklung der Parameter \u00fcber einen 10-Jahres-Zeitraum modelliert. Die Ergebnisse dieser Studie best\u00e4tigen die technische, \u00f6konomische und rechtliche Machbarkeit des Pilotsystems \u201eSeeElefant\u201c. Dieses Pilotsystem ist zentraler Baustein im Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; des gemeinn\u00fctzigen Vereins um dessen Gr\u00fcnder G\u00fcnther Bonin und soll in Flussm\u00fcndungen und K\u00fcstengebieten eingesetzt werden.<\/p>\n<p>\u201cDas Thema Plastikm\u00fcll in den Meeren ist heute allgegenw\u00e4rtig. Doch es fehlt noch immer an tragf\u00e4higen und umsetzbaren Konzepten, die es erm\u00f6glichen, schnell gegen die Verm\u00fcllung durch Plastik im Meer vorzugehen. Utopien helfen uns nicht weiter\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder der Organisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., der erst k\u00fcrzlich f\u00fcr seine Arbeit von Gruner &amp; Jahr ausgezeichnet wurde. \u201eUnser Konzept ist ein durchdachter und pragmatischer L\u00f6sungsansatz, der in Teilen bereits erprobt und laufend optimiert wurde. Nun wollen wir den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt gehen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Maritime M\u00fcllabfuhr<\/strong><\/p>\n<p>Das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c sieht eine Flotte aus speziellen Arbeitsschiffen mit \u00a0f\u00f6rdertechnischer Ausr\u00fcstung zum Aufsammeln des Plastikm\u00fclls aus dem Meer vor. Diese so genannten &#8220;SeeK\u00fche&#8221; \u2013 eine erste SeeKuh ist seit 2017 im Einsatz, eine zweite wird gerade gebaut \u2013 bringen den gesammelten Plastikm\u00fcll zum &#8220;SeeElefanten&#8221;.<\/p>\n<p>Der \u201eSeeElefant\u201c ist ein umgebauter Mehrzweckfrachter, der Anlagen zum Sortieren, Zerkleinern, Verarbeiten und Pressen von Meeresm\u00fcll an Bord haben wird. Das Meeresplastik wird an Bord zu sortenreinen Kunststoffballen gepresst und sp\u00e4ter dem Recycling zugef\u00fchrt; aufgefischtes Verbundmaterial und Holz kann thermisch verwertet werden zur Bereitstellung der Energie f\u00fcr den Anlagenbetrieb. In wenigen Jahren \u2013 bei Verf\u00fcgbarkeit von industrietauglichen Depolymerisationsanlagen \u2013 soll Plastik direkt an Bord ver\u00f6lt werden. Angestrebt wird beim Pilotsystem eine Verarbeitungskapazit\u00e4t von etwa 20 t\/Tag. In weiteren Ausbaustufen soll dieses System dann auch f\u00fcr kommerzielle Betreiber mit bis zu 200 t\/ Tag entwickelt werden.<\/p>\n<p>Meeresplastik ist kein M\u00fcll, sondern ein Wertstoff. Die daraus gewonnenen Ballen sind sortenrein und bestehen z.B. aus Polyethylen-, Polypropylen- oder PET-Meeresplastik. Sie werden verkauft und so wieder dem Recyclingkreislauf zugef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&#8220;Vorrangiges wirtschaftliches Ziel ist f\u00fcr uns eine vollst\u00e4ndige Kostendeckung des Pilotsystems\u201c, so Projektleiter Dr. Harald Frank, &#8220;Aber auch eine \u00dcberschreitung der Gewinnschwelle ist erreichbar, indem wir mittelfristig die Sammelmenge des Plastikm\u00fclls bzw. der vermarktbaren Sekund\u00e4rrohstoff-Ballen auf t\u00e4glich 40 Tonnen hochfahren.&#8221;<\/p>\n<p>Der umfassende Business-Plan der Machbarkeitsstudie zeigt die Entwicklung s\u00e4mtlicher \u00a0Parameter \u00fcber einen 10-Jahres-Zeitraum hinweg. Durch R\u00fcckgriff auf einen gebrauchten Mehrzweckfrachter als SeeElefant einerseits, sowie markterprobte Maschinensysteme aus der Recyclingtechnik und die bew\u00e4hrte Technologie des M\u00fcllsammel-Katamarans SeeKuh andererseits k\u00f6nnen die Investitionskosten f\u00fcr das Pilotsystem auf ca. 11,2 Mio. EUR begrenzt werden.<\/p>\n<p>\u201eGetrieben von den rasant wachsenden Mengen maritimen Kunststoffm\u00fclls arbeiten wir bei One Earth \u2013 One Ocean bereits seit 2011 an technischen L\u00f6sungen zum Gew\u00e4sserschutz\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Vorstand der mehrfach ausgezeichneten \u00a0Umweltorganisation. \u201eMit Fertigstellung und Ver\u00f6ffentlichung der Machbarkeitsstudie &#8220;Pilotsystem SeeElefant&#8221; ist nun ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c erfolgreich abgeschlossen. Nun braucht es mutige und potente Partner, die unser Konzept unterst\u00fctzen und mithelfen, das Problem des Plastikm\u00fclls in den Ozeanen endlich aktiv anzugehen. Die Zeit dr\u00e4ngt!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Suche nach Partnern und Investoren aus Industrie und Wissenschaft beginnt<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem nun nachpr\u00fcfbare und von neutraler Seite best\u00e4tigte Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, beginnt f\u00fcr G\u00fcnther Bonin und Harald Frank die gezielte Suche nach Investoren und Partnern aus Industrie und Wissenschaft, um den ehrgeizigen Umsetzungsplan in den kommenden 18 Monaten zu realisieren.<\/p>\n<p>Die globalen j\u00e4hrlichen Sch\u00e4den durch Plastikm\u00fcll in Gew\u00e4ssern werden von der UN mit 13 Mrd. USD angegeben. Langzeitauswirkungen und Folgesch\u00e4den f\u00fcr Menschen, Tiere und \u00d6kosysteme, insbesondere durch Mikroplastik in der Nahrungskette, sind dabei noch gar nicht ber\u00fccksichtigt, da sie weitgehend unerforscht und damit nicht quantifizierbar sind.<\/p>\n<p>Das Reinigungskonzept von OEOO konzentriert sich vordringlich auf Hotspots wie Flussm\u00fcndungen und K\u00fcstengebiete, wo die Verschmutzungskonzentrationen am h\u00f6chsten sind und der Plastikm\u00fcll noch relativ unzerteilt und an der Oberfl\u00e4che schwimmend anzutreffen ist, oft tats\u00e4chlich als M\u00fcllteppich. Hier sind Zug\u00e4nglichkeit, Logistik und Energieaufwand der M\u00fcllsammlung beherrschbar. Beispiele w\u00e4ren die M\u00fcndungsgebiete von Top-Verschmutzer-Fl\u00fcssen wie dem Yangtse, Ganges, Brantas, Mekong oder Pasig und die K\u00fcsten vor Megacities wie Jakarta, Hong Kong oder Rio.<\/p>\n<p>OEOO h\u00e4lt an der Ver\u00f6lungstechnologie zur Verarbeitung von maritimen PP- und PE-Fraktionen fest. Im ersten Schritt fehlen jedoch Plastics-to-fuel-Anlagen im Pilotsystem, da die Technologie noch nicht serienreif ist. Dies ist f\u00fcr OEOO jedoch kein Show-Stopper, da sich die maritimen PE- und PP-Fraktionen nach Sortierung in hochwertige Ballenware verarbeiten lassen. Entscheidend ist f\u00fcr OEOO vielmehr ein m\u00f6glichst z\u00fcgiger Beginn der Aufr\u00e4umarbeiten; also der Entnahme des Plastikm\u00fclls aus dem Meer.<\/p>\n<p>&#8220;Unsere Vision einer globalen Maritimen M\u00fcllabfuhr r\u00fcckt n\u00e4her&#8221;, so Bonin im Rahmen der Pr\u00e4sentation der Studie. Zugleich ist er sich sicher, dass in nur wenigen Jahren mit Plastics-to-fuel eine innovative Technologie zur Verf\u00fcgung stehen wird, die die wirtschaftliche Attraktivit\u00e4t der Maritimen M\u00fcllabfuhr noch deutlich erh\u00f6hen kann.<\/p>\n<p>Eine Animation zur Maritimen M\u00fcllabfuhr und dem SeeElefanten von OEOO finden Sie unter <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1KbxZDiMZw4\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1KbxZDiMZw4<\/a> .<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/strong><strong>(OEOO)<\/strong><\/p>\n<p>Die Umweltorganisation One Earth \u2013 OneOcean e.V.(OEOO) mit Sitz in M\u00fcnchen Garching und Kiel hat das Ziel, Gew\u00e4sser vom Plastikm\u00fcll, aber auch von \u00d6l und anderen Schadstoffen zu befreien. Bereits heute hat die Verschmutzung der Meere mit Plastikm\u00fcll besorgniserregende Ausma\u00dfe erreicht. Wenn wir nicht gegensteuern, wird 2050 nach einer Studie der UN das Gewicht des Plastikm\u00fclls jenes der Fische \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>OEOO arbeitet deshalb bereits seit 2011 an der Umsetzung und Erprobung seines Pilotkonzepts einer \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c. Gr\u00fcnder von OEOO ist G\u00fcnther Bonin, ehemals Inhaber einer erfolgreichen IT-Firma und seit Jugendtagen passionierter Segler. Sein Konzept gliedert sich in mehrere Stufen: In einem ersten Schritt wird der Plastikm\u00fcll mit speziellen Sammelschiffen auf Gew\u00e4ssern eingesammelt. Die Sortierung und Verballung des M\u00fclls erfolgt an Bord eines umger\u00fcsteten Mehrzweckfrachters, das Recycling bei Entsorgern an Land. Recycelbare Kunststoffe werden zu sortenreinen Kunststoffballen gepresst. Daneben soll Plastikm\u00fcll in Zukunft auch zu Energie und \u00d6l verwandelt werden. Aus einer Tonne Plastik lassen sich ca. 800 Liter \u00d6l r\u00fcckgewinnen.<\/p>\n<p>Was anfangs wie eine Utopie eines Idealisten klang, nimmt heute konkrete Formen an. Sammelschiffe unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe sind heute in der Ostsee, Hong Kong und Kambodscha im Einsatz. Im Fr\u00fchjahr 2019 wird eine Machbarkeitsstudie f\u00fcr das SeeElefant-Pilotsystem vorgestellt, bis 2021 soll die Realisierung erfolgen. Namhafte Unternehmen und auch Privatpersonen, darunter die R\u00f6chling Stiftung GmbH, die Deutsche Telekom AG und die Daimler AG unterst\u00fctzen OEOO in unterschiedlicher Weise.<\/p>\n<p>2013 wurde OEOO f\u00fcr das Konzept der Maritimen M\u00fcllabfuhr mit dem renommierten GreenTec Award, Europas gr\u00f6\u00dftem Umwelt- und Wirtschaftspreis, ausgezeichnet. 2016 folgte die Nominierung f\u00fcr den Bundespreis ecodesign, der h\u00f6chsten Auszeichnung f\u00fcr \u00f6kologisches Design in Deutschland. 2018 wurde der Verein f\u00fcr den Ocean Tribute Award von F\u00fcrst Albert II. von Monaco nominiert, der die innovativsten und nachhaltigsten Ideen zum Thema Meeresschutz auszeichnet. Und 2019 erhielt G\u00fcnther Bonin den Special Prize des Gruner &amp; Jahr Spa Awards.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.fairena-messe.org\/\">http:\/\/www.oneearth-oneocean.com<\/a> oder auf unserer Facebook-Seite unter <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660\">https:\/\/www.facebook.com\/pages\/One-Earth-One-Ocean\/163573257046660<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table width=\"681\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"251\">One Earth \u2013 One Ocean e. V.<\/p>\n<p>G\u00fcnther Bonin<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder und Vorstand<\/p>\n<p>Lichtenbergstr.8<\/p>\n<p>D-85748 Garching<\/p>\n<p>Tel: +49 (0) 89\u00a0 54 84- 2361<\/p>\n<p>Fax: +49(0) 89\u00a0 54 84 -2369<\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@oneearth-oneocean.com\">info@oneearth-oneocean.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.oneearth-oneocean.com\">www.oneearth-oneocean.com<\/a><\/td>\n<td width=\"430\">Gr\u00fcne Welle Kommunikation<\/p>\n<p>Frank Brodmerkel<\/p>\n<p>Pressekontakt<\/p>\n<p>Notburgastr. 3<\/p>\n<p>D-80639 M\u00fcnchen<\/p>\n<p>Tel: +49 (089) 203 494 94<\/p>\n<p>Fax: +49 (089) 178 761 47<\/p>\n<p><a href=\"mailto:Kontakt@gruenewellepr.de\">kontakt@gruenewellepr.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gruenewellepr.de\/\">www.gruenewellepr.de<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4276\" src=\"https:\/\/staging.oneearth-oneocean.com\/wp-content\/uploads\/RO\u0308CHLING-Rechteck-1.jpg\" alt=\"\" width=\"223\" height=\"129\" \/><\/p>\n<p><strong>R\u00f6chling Stiftung GmbH<\/strong><\/p>\n<p>Die R\u00f6chling Stiftung widmet sich konzentriert dem Thema Kunststoff und Umwelt. Sie unterst\u00fctzt sowohl Forschungsprojekte als auch zivilgesellschaftliche Initiativen, die zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Kunststoffen im Sinne einer nachhaltigen Kreislauwirtschaft beitragen. Die R\u00f6chling Stiftung sieht sich dabei nicht als reiner F\u00f6rderpartner, sondern ist vor allem interessiert am Aufbau neuer, Sektoren \u00fcbergreifender Kooperationen und Netzwerke.<\/p>\n<p>Wie mit diesem Themenkompass initiiert die Stiftung auch eigene Aktivit\u00e4ten, die zu einem ganzheitlichen Verst\u00e4ndnis und zu integrierten L\u00f6sungen der globalen Herausforderung Kunststoff und Umwelt beitragen.<\/p>\n<p>Die R\u00f6chling Stiftung wurde 1990 von der Unternehmerfamilie R\u00f6chling errichtet. Die Familie ist auch Eigent\u00fcmerin der Unternehmensgruppe R\u00f6chling, die zu den international f\u00fchrenden Anbietern von Hochleistungs-Kunststoffen f\u00fcr die Automobiltechnik, Industrieanwendungen und Medizintechnik z\u00e4hlt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.roechling-stiftung.de\">www.roechling-stiftung.de<\/a><\/p>\n<p><a href=\"mailto:info@roechling-stiftung.de\">info@roechling-stiftung.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Machbarkeitsstudie und Umsetzungskonzept f\u00fcr Investoren fertiggestellt: M\u00fcnchen-Garching \/ Kiel, 14. Mai 2019 \u2013 Im Auftrag von One Earth \u2013 One Ocean e.V. (OEOO) hat ein Expertenteam aus Schiffskonstrukteuren, Anlagentechnikern, Umwelttechnikern und Projektentwicklern in den vergangenen zehn Monaten ein Umsetzungskonzept zur Beseitigung k\u00fcstennaher Meeres-Verschmutzung durch Plastikm\u00fcll erarbeitet und die technische, \u00f6konomische und rechtliche Machbarkeit belegt. Die Konzeptionsphase wurde von der gemeinn\u00fctzigen R\u00f6chling Stiftung finanziell unterst\u00fctzt. Die \u201eMaritime M\u00fcllabfuhr\u201c zur Sammlung von Plastikm\u00fcll aus den Meeren ist das zentrale Projekt des gemeinn\u00fctzigen Vereins One Earth &#8211; One Ocean e.V. (OEOO). Nun beginnt die Suche nach Investoren aus der Wirtschaft, die sich am Bau des ersten Pilotsystems \u201eSeeElefant\u201c beteiligen wollen, um das Problem des Plastikm\u00fclls aktiv und pragmatisch anzugehen. Dass Plastikm\u00fcll in den Gew\u00e4ssern weltweit eines der gravierendsten Umweltprobleme \u00a0unserer Welt-gesellschaft ist, muss nicht mehr betont werden. \u00dcber 140 Mio. Tonnen befinden sich nach Sch\u00e4tzungen bereits in den Meeren weltweit, jedes Jahr kommen mindestens 10-15 Mio. Tonnen dazu. Prognosen gehen bis 2025 von einer Verdoppelung der maritimen M\u00fcllmengen aus. 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Dieses Pilotsystem ist zentraler Baustein im Konzept der &#8220;Maritimen M\u00fcllabfuhr&#8221; des gemeinn\u00fctzigen Vereins um dessen Gr\u00fcnder G\u00fcnther Bonin und soll in Flussm\u00fcndungen und K\u00fcstengebieten eingesetzt werden. \u201cDas Thema Plastikm\u00fcll in den Meeren ist heute allgegenw\u00e4rtig. Doch es fehlt noch immer an tragf\u00e4higen und umsetzbaren Konzepten, die es erm\u00f6glichen, schnell gegen die Verm\u00fcllung durch Plastik im Meer vorzugehen. Utopien helfen uns nicht weiter\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder der Organisation One Earth \u2013 One Ocean e.V., der erst k\u00fcrzlich f\u00fcr seine Arbeit von Gruner &amp; Jahr ausgezeichnet wurde. \u201eUnser Konzept ist ein durchdachter und pragmatischer L\u00f6sungsansatz, der in Teilen bereits erprobt und laufend optimiert wurde. Nun wollen wir den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt gehen.\u201c &nbsp; Maritime M\u00fcllabfuhr Das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c sieht eine Flotte aus speziellen Arbeitsschiffen mit \u00a0f\u00f6rdertechnischer Ausr\u00fcstung zum Aufsammeln des Plastikm\u00fclls aus dem Meer vor. Diese so genannten &#8220;SeeK\u00fche&#8221; \u2013 eine erste SeeKuh ist seit 2017 im Einsatz, eine zweite wird gerade gebaut \u2013 bringen den gesammelten Plastikm\u00fcll zum &#8220;SeeElefanten&#8221;. Der \u201eSeeElefant\u201c ist ein umgebauter Mehrzweckfrachter, der Anlagen zum Sortieren, Zerkleinern, Verarbeiten und Pressen von Meeresm\u00fcll an Bord haben wird. Das Meeresplastik wird an Bord zu sortenreinen Kunststoffballen gepresst und sp\u00e4ter dem Recycling zugef\u00fchrt; aufgefischtes Verbundmaterial und Holz kann thermisch verwertet werden zur Bereitstellung der Energie f\u00fcr den Anlagenbetrieb. In wenigen Jahren \u2013 bei Verf\u00fcgbarkeit von industrietauglichen Depolymerisationsanlagen \u2013 soll Plastik direkt an Bord ver\u00f6lt werden. Angestrebt wird beim Pilotsystem eine Verarbeitungskapazit\u00e4t von etwa 20 t\/Tag. In weiteren Ausbaustufen soll dieses System dann auch f\u00fcr kommerzielle Betreiber mit bis zu 200 t\/ Tag entwickelt werden. Meeresplastik ist kein M\u00fcll, sondern ein Wertstoff. Die daraus gewonnenen Ballen sind sortenrein und bestehen z.B. aus Polyethylen-, Polypropylen- oder PET-Meeresplastik. Sie werden verkauft und so wieder dem Recyclingkreislauf zugef\u00fchrt. &#8220;Vorrangiges wirtschaftliches Ziel ist f\u00fcr uns eine vollst\u00e4ndige Kostendeckung des Pilotsystems\u201c, so Projektleiter Dr. Harald Frank, &#8220;Aber auch eine \u00dcberschreitung der Gewinnschwelle ist erreichbar, indem wir mittelfristig die Sammelmenge des Plastikm\u00fclls bzw. der vermarktbaren Sekund\u00e4rrohstoff-Ballen auf t\u00e4glich 40 Tonnen hochfahren.&#8221; Der umfassende Business-Plan der Machbarkeitsstudie zeigt die Entwicklung s\u00e4mtlicher \u00a0Parameter \u00fcber einen 10-Jahres-Zeitraum hinweg. Durch R\u00fcckgriff auf einen gebrauchten Mehrzweckfrachter als SeeElefant einerseits, sowie markterprobte Maschinensysteme aus der Recyclingtechnik und die bew\u00e4hrte Technologie des M\u00fcllsammel-Katamarans SeeKuh andererseits k\u00f6nnen die Investitionskosten f\u00fcr das Pilotsystem auf ca. 11,2 Mio. 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Die Zeit dr\u00e4ngt!\u201c &nbsp; Suche nach Partnern und Investoren aus Industrie und Wissenschaft beginnt Nachdem nun nachpr\u00fcfbare und von neutraler Seite best\u00e4tigte Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, beginnt f\u00fcr G\u00fcnther Bonin und Harald Frank die gezielte Suche nach Investoren und Partnern aus Industrie und Wissenschaft, um den ehrgeizigen Umsetzungsplan in den kommenden 18 Monaten zu realisieren. Die globalen j\u00e4hrlichen Sch\u00e4den durch Plastikm\u00fcll in Gew\u00e4ssern werden von der UN mit 13 Mrd. USD angegeben. Langzeitauswirkungen und Folgesch\u00e4den f\u00fcr Menschen, Tiere und \u00d6kosysteme, insbesondere durch Mikroplastik in der Nahrungskette, sind dabei noch gar nicht ber\u00fccksichtigt, da sie weitgehend unerforscht und damit nicht quantifizierbar sind. Das Reinigungskonzept von OEOO konzentriert sich vordringlich auf Hotspots wie Flussm\u00fcndungen und K\u00fcstengebiete, wo die Verschmutzungskonzentrationen am h\u00f6chsten sind und der Plastikm\u00fcll noch relativ unzerteilt und an der Oberfl\u00e4che schwimmend anzutreffen ist, oft tats\u00e4chlich als M\u00fcllteppich. Hier sind Zug\u00e4nglichkeit, Logistik und Energieaufwand der M\u00fcllsammlung beherrschbar. Beispiele w\u00e4ren die M\u00fcndungsgebiete von Top-Verschmutzer-Fl\u00fcssen wie dem Yangtse, Ganges, Brantas, Mekong oder Pasig und die K\u00fcsten vor Megacities wie Jakarta, Hong Kong oder Rio. OEOO h\u00e4lt an der Ver\u00f6lungstechnologie zur Verarbeitung von maritimen PP- und PE-Fraktionen fest. Im ersten Schritt fehlen jedoch Plastics-to-fuel-Anlagen im Pilotsystem, da die Technologie noch nicht serienreif ist. 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Sie werden verkauft und so wieder dem Recyclingkreislauf zugef\u00fchrt. &#8220;Vorrangiges wirtschaftliches Ziel ist f\u00fcr uns eine vollst\u00e4ndige Kostendeckung des Pilotsystems\u201c, so Projektleiter Dr. Harald Frank, &#8220;Aber auch eine \u00dcberschreitung der Gewinnschwelle ist erreichbar, indem wir mittelfristig die Sammelmenge des Plastikm\u00fclls bzw. der vermarktbaren Sekund\u00e4rrohstoff-Ballen auf t\u00e4glich 40 Tonnen hochfahren.&#8221; Der umfassende Business-Plan der Machbarkeitsstudie zeigt die Entwicklung s\u00e4mtlicher \u00a0Parameter \u00fcber einen 10-Jahres-Zeitraum hinweg. Durch R\u00fcckgriff auf einen gebrauchten Mehrzweckfrachter als SeeElefant einerseits, sowie markterprobte Maschinensysteme aus der Recyclingtechnik und die bew\u00e4hrte Technologie des M\u00fcllsammel-Katamarans SeeKuh andererseits k\u00f6nnen die Investitionskosten f\u00fcr das Pilotsystem auf ca. 11,2 Mio. 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Die Zeit dr\u00e4ngt!\u201c &nbsp; Suche nach Partnern und Investoren aus Industrie und Wissenschaft beginnt Nachdem nun nachpr\u00fcfbare und von neutraler Seite best\u00e4tigte Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, beginnt f\u00fcr G\u00fcnther Bonin und Harald Frank die gezielte Suche nach Investoren und Partnern aus Industrie und Wissenschaft, um den ehrgeizigen Umsetzungsplan in den kommenden 18 Monaten zu realisieren. Die globalen j\u00e4hrlichen Sch\u00e4den durch Plastikm\u00fcll in Gew\u00e4ssern werden von der UN mit 13 Mrd. USD angegeben. Langzeitauswirkungen und Folgesch\u00e4den f\u00fcr Menschen, Tiere und \u00d6kosysteme, insbesondere durch Mikroplastik in der Nahrungskette, sind dabei noch gar nicht ber\u00fccksichtigt, da sie weitgehend unerforscht und damit nicht quantifizierbar sind. Das Reinigungskonzept von OEOO konzentriert sich vordringlich auf Hotspots wie Flussm\u00fcndungen und K\u00fcstengebiete, wo die Verschmutzungskonzentrationen am h\u00f6chsten sind und der Plastikm\u00fcll noch relativ unzerteilt und an der Oberfl\u00e4che schwimmend anzutreffen ist, oft tats\u00e4chlich als M\u00fcllteppich. Hier sind Zug\u00e4nglichkeit, Logistik und Energieaufwand der M\u00fcllsammlung beherrschbar. Beispiele w\u00e4ren die M\u00fcndungsgebiete von Top-Verschmutzer-Fl\u00fcssen wie dem Yangtse, Ganges, Brantas, Mekong oder Pasig und die K\u00fcsten vor Megacities wie Jakarta, Hong Kong oder Rio. OEOO h\u00e4lt an der Ver\u00f6lungstechnologie zur Verarbeitung von maritimen PP- und PE-Fraktionen fest. Im ersten Schritt fehlen jedoch Plastics-to-fuel-Anlagen im Pilotsystem, da die Technologie noch nicht serienreif ist. Dies ist f\u00fcr OEOO jedoch kein Show-Stopper, da sich die maritimen PE- und PP-Fraktionen nach Sortierung in hochwertige Ballenware verarbeiten lassen. Entscheidend ist f\u00fcr OEOO vielmehr ein m\u00f6glichst z\u00fcgiger Beginn der Aufr\u00e4umarbeiten; also der Entnahme des Plastikm\u00fclls aus dem Meer. &#8220;Unsere Vision einer globalen Maritimen M\u00fcllabfuhr r\u00fcckt n\u00e4her&#8221;, so Bonin im Rahmen der Pr\u00e4sentation der Studie. Zugleich ist er sich sicher, dass in nur wenigen Jahren mit Plastics-to-fuel eine innovative Technologie zur Verf\u00fcgung stehen wird, die die wirtschaftliche Attraktivit\u00e4t der Maritimen M\u00fcllabfuhr noch deutlich erh\u00f6hen kann. 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Nun wollen wir den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt gehen.\u201c &nbsp; Maritime M\u00fcllabfuhr Das Konzept der \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c sieht eine Flotte aus speziellen Arbeitsschiffen mit \u00a0f\u00f6rdertechnischer Ausr\u00fcstung zum Aufsammeln des Plastikm\u00fclls aus dem Meer vor. Diese so genannten &#8220;SeeK\u00fche&#8221; \u2013 eine erste SeeKuh ist seit 2017 im Einsatz, eine zweite wird gerade gebaut \u2013 bringen den gesammelten Plastikm\u00fcll zum &#8220;SeeElefanten&#8221;. Der \u201eSeeElefant\u201c ist ein umgebauter Mehrzweckfrachter, der Anlagen zum Sortieren, Zerkleinern, Verarbeiten und Pressen von Meeresm\u00fcll an Bord haben wird. Das Meeresplastik wird an Bord zu sortenreinen Kunststoffballen gepresst und sp\u00e4ter dem Recycling zugef\u00fchrt; aufgefischtes Verbundmaterial und Holz kann thermisch verwertet werden zur Bereitstellung der Energie f\u00fcr den Anlagenbetrieb. In wenigen Jahren \u2013 bei Verf\u00fcgbarkeit von industrietauglichen Depolymerisationsanlagen \u2013 soll Plastik direkt an Bord ver\u00f6lt werden. Angestrebt wird beim Pilotsystem eine Verarbeitungskapazit\u00e4t von etwa 20 t\/Tag. In weiteren Ausbaustufen soll dieses System dann auch f\u00fcr kommerzielle Betreiber mit bis zu 200 t\/ Tag entwickelt werden. Meeresplastik ist kein M\u00fcll, sondern ein Wertstoff. Die daraus gewonnenen Ballen sind sortenrein und bestehen z.B. aus Polyethylen-, Polypropylen- oder PET-Meeresplastik. Sie werden verkauft und so wieder dem Recyclingkreislauf zugef\u00fchrt. &#8220;Vorrangiges wirtschaftliches Ziel ist f\u00fcr uns eine vollst\u00e4ndige Kostendeckung des Pilotsystems\u201c, so Projektleiter Dr. Harald Frank, &#8220;Aber auch eine \u00dcberschreitung der Gewinnschwelle ist erreichbar, indem wir mittelfristig die Sammelmenge des Plastikm\u00fclls bzw. der vermarktbaren Sekund\u00e4rrohstoff-Ballen auf t\u00e4glich 40 Tonnen hochfahren.&#8221; Der umfassende Business-Plan der Machbarkeitsstudie zeigt die Entwicklung s\u00e4mtlicher \u00a0Parameter \u00fcber einen 10-Jahres-Zeitraum hinweg. Durch R\u00fcckgriff auf einen gebrauchten Mehrzweckfrachter als SeeElefant einerseits, sowie markterprobte Maschinensysteme aus der Recyclingtechnik und die bew\u00e4hrte Technologie des M\u00fcllsammel-Katamarans SeeKuh andererseits k\u00f6nnen die Investitionskosten f\u00fcr das Pilotsystem auf ca. 11,2 Mio. EUR begrenzt werden. \u201eGetrieben von den rasant wachsenden Mengen maritimen Kunststoffm\u00fclls arbeiten wir bei One Earth \u2013 One Ocean bereits seit 2011 an technischen L\u00f6sungen zum Gew\u00e4sserschutz\u201c, erkl\u00e4rt G\u00fcnther Bonin, Gr\u00fcnder und Vorstand der mehrfach ausgezeichneten \u00a0Umweltorganisation. \u201eMit Fertigstellung und Ver\u00f6ffentlichung der Machbarkeitsstudie &#8220;Pilotsystem SeeElefant&#8221; ist nun ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur \u201eMaritimen M\u00fcllabfuhr\u201c erfolgreich abgeschlossen. Nun braucht es mutige und potente Partner, die unser Konzept unterst\u00fctzen und mithelfen, das Problem des Plastikm\u00fclls in den Ozeanen endlich aktiv anzugehen. Die Zeit dr\u00e4ngt!\u201c &nbsp; Suche nach Partnern und Investoren aus Industrie und Wissenschaft beginnt Nachdem nun nachpr\u00fcfbare und von neutraler Seite best\u00e4tigte Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, beginnt f\u00fcr G\u00fcnther Bonin und Harald Frank die gezielte Suche nach Investoren und Partnern aus Industrie und Wissenschaft, um den ehrgeizigen Umsetzungsplan in den kommenden 18 Monaten zu realisieren. Die globalen j\u00e4hrlichen Sch\u00e4den durch Plastikm\u00fcll in Gew\u00e4ssern werden von der UN mit 13 Mrd. USD angegeben. Langzeitauswirkungen und Folgesch\u00e4den f\u00fcr Menschen, Tiere und \u00d6kosysteme, insbesondere durch Mikroplastik in der Nahrungskette, sind dabei noch gar nicht ber\u00fccksichtigt, da sie weitgehend unerforscht und damit nicht quantifizierbar sind. Das Reinigungskonzept von OEOO konzentriert sich vordringlich auf Hotspots wie Flussm\u00fcndungen und K\u00fcstengebiete, wo die Verschmutzungskonzentrationen am h\u00f6chsten sind und der Plastikm\u00fcll noch relativ unzerteilt und an der Oberfl\u00e4che schwimmend anzutreffen ist, oft tats\u00e4chlich als M\u00fcllteppich. Hier sind Zug\u00e4nglichkeit, Logistik und Energieaufwand der M\u00fcllsammlung beherrschbar. Beispiele w\u00e4ren die M\u00fcndungsgebiete von Top-Verschmutzer-Fl\u00fcssen wie dem Yangtse, Ganges, Brantas, Mekong oder Pasig und die K\u00fcsten vor Megacities wie Jakarta, Hong Kong oder Rio. OEOO h\u00e4lt an der Ver\u00f6lungstechnologie zur Verarbeitung von maritimen PP- und PE-Fraktionen fest. Im ersten Schritt fehlen jedoch Plastics-to-fuel-Anlagen im Pilotsystem, da die Technologie noch nicht serienreif ist. Dies ist f\u00fcr OEOO jedoch kein Show-Stopper, da sich die maritimen PE- und PP-Fraktionen nach Sortierung in hochwertige Ballenware verarbeiten lassen. Entscheidend ist f\u00fcr OEOO vielmehr ein m\u00f6glichst z\u00fcgiger Beginn der Aufr\u00e4umarbeiten; also der Entnahme des Plastikm\u00fclls aus dem Meer. &#8220;Unsere Vision einer globalen Maritimen M\u00fcllabfuhr r\u00fcckt n\u00e4her&#8221;, so Bonin im Rahmen der Pr\u00e4sentation der Studie. Zugleich ist er sich sicher, dass in nur wenigen Jahren mit Plastics-to-fuel eine innovative Technologie zur Verf\u00fcgung stehen wird, die die wirtschaftliche Attraktivit\u00e4t der Maritimen M\u00fcllabfuhr noch deutlich erh\u00f6hen kann. Eine Animation zur Maritimen M\u00fcllabfuhr [&hellip;]","og_url":"https:\/\/oneearth-oneocean.com\/en\/news\/2019\/one-earth-one-ocean-e-v-praesentiert-umsetzungskonzept-zur-effizienten-beseitigung-von-plastikmuell-aus-den-meeren\/","og_site_name":"One Earth - One Ocean e. 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