Projekte

Maritime Müllabfuhr

Im Herbst 2016 fand der Stapellauf der SeeKuh, eines von OEOO entwickelten Spezialkatamarans zum Sammeln von Plastikmüll, statt.

Maritime Müllabfuhr

Im Herbst 2016 fand der Stapellauf der SeeKuh, eines von OEOO entwickelten Spezialkatamarans zum Sammeln von Plastikmüll, statt.

Das vollständig durch Spenden finanzierte Forschungs-, Reinigungs- und Aufklärungsschiff aus Aluminium wiegt knapp sechs Tonnen, ist zerlegbar und kann per Frachtcontainer zu Einsätzen an jeden Ort der Welt gebracht werden. So war die SeeKuh ab Januar 2018 für ein halbes Jahr in Hongkong im Einsatz, im August 2018 kehrt sie nach Deutschland zurück. Geplant sind weitere Reinigungsaktionen in 2018 und 2019, um das Konzept der Maritimen Müllabfuhr bekannt zu machen. 2018 startete auch die Planung und Umsetzung des ersten SeeElefanten.

Die SeeKuh unterwegs in Asien

Im Frühjahr 2018 war die SeeKuh in Hongkong unterwegs. Asien ist die am stärksten mit Plastikabfällen verschmutzte Region weltweit.

Die SeeKuh unterwegs in Asien

Im Frühjahr 2018 war die SeeKuh in Hongkong unterwegs. Asien ist die am stärksten mit Plastikabfällen verschmutzte Region weltweit.

Neben Reinigungsaktionen gemeinsam mit ortsansässigen Umweltgruppen standen Informationsveranstaltungen für Kinder, Schüler und Bürger im Mittelpunkt des Projekts.

Im September 2018 kehrte die SeeKuh dann wieder nach Deutschland zurück.

SeeHamster in Kambodscha

Im Frühjahr 2018 startete ein Reinigungs- und Umweltbildungsprojekt in Kambodscha, das OEOO in Zusammenarbeit mit der Thüringisch-Kambodschanischen-Gesellschaft e.V. und COMPED (Cambodian Education and Waste Management Organization) durchführt.

SeeHamster in Kambodscha

Im Frühjahr 2018 startete ein Reinigungs- und Umweltbildungsprojekt in Kambodscha, das OEOO in Zusammenarbeit mit der Thüringisch-Kambodschanischen-Gesellschaft e.V. und COMPED (Cambodian Education and Waste Management Organization) durchführt.

Einheimische sollen den stark verschmutzten Sangkae River in Battambang mit Hilfe eines neu entwickelten SeeHamsters (4. Generation) vom Plastikmüll reinigen. Begleitend finden Schulungen, Vorträge und Medienarbeit statt.

Mitte Januar wurde der neu gestaltete SeeHamster in der Nähe von München fertiggestellt und vom TÜV Bayern abgenommen. Inzwischen ist er an seinem Bestimmungsort im Einsatz.

Finanziert wird das vorerst auf ein Jahr befristete Projekt von der SUND Holding GmbH + Co. KG, einem Konzern im Bereich Kunststoffherstellung- und Vertrieb.

Bildmaterial Sangkae River, Kambodscha:

© Jane Mountain – My five acres

Projektentwicklung Recyclingschiff SeeElefant

Seit Anfang 2018 arbeitet ein Team aus Schiffskonstrukteuren, Anlagentechnikern Umwelttechnikern und Projektentwicklern in Kiel an der planerischen Umsetzung des ersten SeeElefanten.

Projektentwicklung Recyclingschiff SeeElefant

Seit Anfang 2018 arbeitet ein Team aus Schiffskonstrukteuren, Anlagentechnikern Umwelttechnikern und Projektentwicklern in Kiel an der planerischen Umsetzung des ersten SeeElefanten.

Das umgebaute Containerschiff soll Anlagen zum Sortieren, Zerkleinern und Verarbeiten von Meeresmüll an Bord haben. Plastik wird entweder dem Recycling zugeführt oder direkt an Bord verölt. Organische Reststoffe und Holz sollen zu Biogas umgewandelt oder thermisch verwertet werden. Angestrebt wird anfangs eine Verarbeitungskapazität von 20 t/Tag. In weiteren Ausbaustufen soll dieses System dann auch für kommerzielle Betreiber mit bis zu 200 t/ Tag entwickelt werden.

‚Microplastic Pollution Map’ in Kooperation mit Reedereien

Um einen Beitrag zur Erforschung der mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier zu leisten, engagiert sich OEOO beim Aufbau einer weltweiten Datenbank zu den Verschmutzungsgraden in den Weltmeeren.

‚Microplastic Pollution Map’ in Kooperation mit Reedereien

Um einen Beitrag zur Erforschung der mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier zu leisten, engagiert sich OEOO beim Aufbau einer weltweiten Datenbank zu den Verschmutzungsgraden in den Weltmeeren.

Der Verein kooperiert dabei seit Anfang 2013 mit der Container-Linienreederei OPDR aus Hamburg, deren Schiffe feste Routen zwischen Nordeuropa und Afrika befahren. Dabei werden regelmäßig Wasserproben der Nordsee, des Atlantiks und des Mittelmeers gesammelt, die OEOO dann per Infrarotspektrometer auf Art und Menge des Mikroplastik analysiert. OEOO-Mikrobiologe Dr. Rüdiger Stöhr betreut die wissenschaftliche Auswertung. Weitere Reedereien werden sich in Kürze beteiligen.

Mit der Sammlung und Analyse der Verschmutzungsdaten baut die Organisation eine Meeresmüll-Seekarte auf, die im Internet eingesehen werden kann. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Größenordnung des Problems seriös einzuschätzen und so die Dringlichkeit von Lösungswegen national und international einzufordern.

Hier erfahren Sie mehr zum Untersuchungsansatz von OEOO.

International Marine Litter Database

Die Verschmutzung der Gewässer durch (Plastik-)Müll findet heute zunehmend auch in der Wissenschaft Beachtung.

International Marine Litter Database

Die Verschmutzung der Gewässer durch (Plastik-)Müll findet heute zunehmend auch in der Wissenschaft Beachtung.

OEOO widmet sich der Information und wissenschaftlichen Dokumentation zum Thema Plastikmüll. Um Wissenschaftlern, Umweltschutzorganisationen, Journalisten und NGOs weltweit die Möglichkeit zu bieten, sich schnell und umfassend über den Forschungsstand zu informieren, hat One Earth – One Ocean eine umfangreiche internationale Wissensdatenbank zum Thema Meeresmüll aufgebaut, die online kostenlosen Zugriff auf mehrere hundert aktuelle wissenschaftliche Studien aus aller Welt bietet. Das Projekt “International Marine Litter Database” wird von der Daimler AG unterstützt.

Internationale Öl-Aufräumaktion in Nigeria

Das Nigerdelta in Nigeria ist eines der erdölreichsten Gebiete Afrikas, doch wird die Landschaft regelmäßig durch Ölunfälle an den Förderanlagen und Pipelines stark verschmutzt.

Internationale Öl-Aufräumaktion in Nigeria

Das Nigerdelta in Nigeria ist eines der erdölreichsten Gebiete Afrikas, doch wird die Landschaft regelmäßig durch Ölunfälle an den Förderanlagen und Pipelines stark verschmutzt.

OEOO reinigt Gewässer in Nigeria von den immensen Ölverschmutzungen. Wir wollen beweisen, dass sich diese mit relativ einfachen Mitteln und der Unterstützung durch die Menschen vor Ort beseitigen lassen.

Nach ersten Testprojekten 2015 und 2016 unter der Leitung des Nigerianers und OEOO-Mitglieds Emmanuel Duru vor Ort in Nigeria, bei denen wir mit Hilfe der PURE-Watte auf eigene Kosten ein begrenztes Stück ölverseuchten Gewässers gereinigt haben, laufen dazu Gespräche zwischen und OEOO, dem nigerianischen Umweltaktivisten und Träger des alternativen Nobelpreises, Nnimmo Bassey, und den zuständigen Behörden vor Ort.

Auf Einladung von Hajiya Amina, der nigerianischen Umweltministerin, ist OEOO z.Z. die einzige NGO, die an einem offiziellen ÖL-Aufräumprojekt der nigerianischen Regierung mitarbeiten wird. Wir sind offizielle Partner des Ogono-Projekts, eines Regierungsprogrammes zur Reinigung von Gebieten im Nigerdelta in 2017. Mit der Reinigung der Umwelt lassen sich über viele Jahre Arbeitsplätze und Frieden vor Ort schaffen, die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen kann so langfristig wiederhergestellt werden.

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