DER VEREIN

Ziele des Vereins

Die Umweltorganisation One Earth – OneOcean e.V. (OEOO) beschäftigt sich laut ihrer Satzung mit dem Umweltschutz, im Besonderen den Gewässer- und Küstenschutz.

Sie hat sich zum Ziel gesetzt, ein Konzept zu entwickeln und umzusetzen, wie Gewässer weltweit von Plastikmüll, aber auch Öl und Schadstoffen befreit werden können.

Im mehrstufigen Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ wird Plastikmüll von speziellen Müllsammelschiffen gesammelt und anschließend verwertet bzw. in Öl rückverwandelt. Aus einer Tonne Plastikmüll ließen sich so ca. 900 Liter Öl rückgewinnen.

Zudem engagiert sich der Verein national und international in den Bereichen Ölreinigung, Mikroplastik sowie in Forschung, Bildung und Dokumentation zum Thema Marine Littering, um mittel- bis langfristig eine Änderung des Verhaltens der Menschen in Bezug auf (Plastik-)Müll zu erreichen.

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  • Maritime Müllabfuhr

    Im Herbst 2016 fand der Stapellauf der SEEKUH , eines von OEOO entwickelten Spezialkatamarans zum Sammeln von Plastikmüll, statt.

  • Internationale Öl-Aufräumaktion in Nigeria 2017

    Das Nigerdelta in Nigeria ist eines der erdölreichsten Gebiete Afrikas, doch wird die Landschaft regelmäßig durch Ölunfälle an den Förderanlagen und Pipelines stark verschmutzt.

  • ‚Microplastic Pollution Map’ in Kooperation mit Reedereie

    Um einen Beitrag zur Erforschung der mittel- bis langfristigen Auswirkungen des Mikroplastiks auf Mensch und Tier zu leisten, engagiert sich OEOO beim Aufbau einer weltweiten Datenbank zu den Verschmutzungsgraden in den Weltmeeren.

  • Datenbank mit wissenschaftlichen Studien zu dem Thema Wasserverschmutzung

    Die Verschmutzung der Gewässer durch (Plastik-)Müll findet heute zunehmend auch in der Wissenschaft Beachtung.

Gründungsstory / Historie

Günther Bonin, ehemals Münchner IT-Unternehmer und seit Jugendtagen passionierter Segler, war genervt von den immer umfangreicheren Mengen Plastikmülls, die er auf seinen Segeltörns auch an entlegensten Orten antraf.

Eigene Recherchen ergaben, dass zu Plastikmüll nur punktuell geforscht wurde und es keine Technologien gab, um Plastikmüll wieder aus dem Meer zu holen. Er beschloss, sein IT-Unternehmen ruhen zu lassen und sich intensiv mit der Lösung dieses globalen Problems zu befassen.

2011 gründete er die Umweltorganisation One Earth – One Ocean e.V. mit Sitz in München, stellte ein Expertenteam aus Meeresbiologen, dem Schiffskonstrukteur Thomas Hahn, der bei BMW Oracle das Siegerschiff des America Cup mitkonstruierte, den Metallbauer Michael Lingenfelder und weiteren freiwilligen Helfern zusammen und entwickelte gemeinsam mit seinen Mitstreitern das Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ für die Reinigung weltweiter Gewässer vom Plastikmüll.

 



Inzwischen hat sich der Fokus geweitet und OEOO arbeitet auch an Verfahren, Öl und Chemikalien aus dem Wasser zu holen.

Erste Prototypen des Seehamsters, kleinerer Schiffe zur Müllsammlung, kommen seit 2012 in Binnengewässern und der Ostsee zum Einsatz.

Im Juni 2015 war dann Kiellegung der Seekuh, dem ersten Prototypen eines größeren küstenseetauglichen Müllsammelschiffes.

Drei Jahre dauerte die Spendensammlung und Umsetzung, im Herbst 2016 war Stapellauf in einer Werft in Lübeck. 2017 und 2018 wird die Seekuh nun weltweit zum Einsatz kommen. 2016 eröffnete OEOO ein Büro in Hamburg.

Auszeichnungen

2013

One Earth – One Ocean e.V. wird für sein Konzept der „Maritimen Müllabfuhr“ mit dem renommierten GreenTec Award 2013 ausgezeichnet. Die GreenTec Awards sind Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis, in dessen Rahmen jährlich die innovativsten grünen Produkte, Projekte und Umwelttechnologien in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet werden.

2016

Nominierung der Seekuh für den Bundespreis ecodesign, der höchsten staatlichen Auszeichnung für ökologisches Design in Deutschland. Aus mehr als 350 Einreichungen nominierte die Jury 26 Projekte, darunter auch die SEEKUH.

Der Preis, der jährlich vom Bundesumweltministerium verliehen wird, zeichnet innovative Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus, die eine herausragende ökologische Qualität, einen innovativen Ansatz und hohe Designqualität besitzen.

2017

Die Ölbindewatte PURE der Firma Deurex, mit der OEOO seit 2015 in Nigeria die Ölverschmutzungen zu beseitigen hilft, wurde im Juni 2017 in Venedig mit dem Europäischen Erfinderpreis 2017 ausgezeichnet.

Diesen Preis verleiht das Europäische Patentamt jährlich für herausragende Erfindungen. OEOO wurde in diesem Zusammenhang als Referenz erwähnt.

 

Unser Team

Neben Günther Bonin, dem Gründer von OEOO, und einem Kernteam engerer Mitarbeiter in und um München und in Norddeutschland gibt es eine ganze Reihe von Mitgliedern, die die Arbeit des Vereins ideell, finanziell und/oder durch tatkräftige freiwillige Mitarbeit unterstützen.

Dr. Rüdiger Stöhr

Mikrobiologe und Lehrer für Biotechnologie / Biologie aus Kiel, Mitglied seit 2012


Warum Mitglied bei OEOO

Als Günther und ich zusammen in den Abendhimmel über dem Kieler Hafen hineinplauderten, war sofort klar, dass wir auf einer Wellenlänge schwingen. Aus den ersten kleinen gemeinsamen Ideen wurden Projekte wie Jugend forscht, Mikroplastik-Monitoring, Ölwolle PURE, Plastikfilter etc. und eine sehr spannende Vereinsarbeit, für die ich mich begeistert einsetze.

Aufgabenbereich bei OEOO

Als Mitarbeiter von OEOO bin ich für das Mikroplastikprojekt verantwortlich. Ich halte Vorträge, Workshops und vergebe Praktika zum Themenkomplex Plastik im Meer. Ich bin interessiert an Kooperationen, in denen die Plastikproblematik erforscht und öffentlich verantwortungsvoll dargestellt wird.

Bettina Kelm

Referentin Umweltbildung, seit 2013 ehrenamtliches Mitglied bei OneEarth-OneOcean e.V.


Warum Mitglied bei OEOO

Ich bin freiberufliche Journalistin für Reise- und Naturreportagen und lebe in Bichl/Oberb. Im Golf von Panama 2010 war ich schockiert, wie Schildkröten mit Plastikmüll zu kämpfen hatten und schrieb spontan einen umfassenden Artikel über Plastik im Meer. 2012 lernte ich Günther und sein Konzept der „maritimen Müllabfuhr“ kennen. Aus der Panama-Reportage entstand so ein Fotovortrag zu Plastikmüll.

Aufgabenbereich bei OEOO

Seit 2013 halte ich deutschlandweit (Schwerpunkt Bayern) Vorträge zum Thema an Schulen und bei Umweltbildungsveranstaltungen. Je nach Alter des Publikums gibt es unterschiedliche Vortragskonzepte, von Grundschülern bis zu Erwachsenen. Von der Vermüllung des Pazifiks vor Panama spannt sich der Bogen über die globale Situation in den Weltmeeren bis dahin, wie sehr unsere deutschen Gewässer bereits belastet sind.

Anbei zwei Poster, die über die Inhalte der Vorträge informieren:

Grundschulvortrag:

„Warum wir die Meere retten müssen“

Schulvortrag ab 5. Klasse bis zum Abitur:

„Ein Meer ertrinkt in Plastik“

Mehr Infos und Kontakt

Bernhard Herbst

60, aus Wuppertal ist seit 2016 an Bord und kümmert sich um Sponsoring


Warum Mitglied bei OEOO

Bernhard kennt Günther seit 1975, die Schulzeit, Musik und gemeinsame Projekte haben den Kontakt nie abreissen lassen. Anlässlich eines Klassentreffens kam es zum ersten Kontakt mit Seehamster & Co. Das OEOO-Konzept hat ihn so überzeugt, das Bernhard beschloss, seine ganze Kraft
und Erfahrung einzubringen. Sein Motto ist ein Zitat von Willi Brandt: Man muß das Leben nehmen, wie es ist, aber man muß es nicht so lassen!

Aufgabenbereich bei OEOO

Bei OEOO hilft Bernhard, die immer größer werdenen finanziellen Herausforderungen zu meistern, die an den Verein gestellt werden. Sponsoren, Mäzene und Förderer werden von Ihm gesucht, kontaktiert, gepflegt und zum Wohle des gemeinsamen Zieles eingebunden. Deshalb erhoft der blonde „Wikinger“ sich vom neuen Webauftritt, dass die Vision der weltweiten maritimen Müllabfuhr in Bälde Gestalt annimmt.

Barbara Flügge

Technische Redakteurin aus Hamburg, seit 2013 bei OEOO


Warum Mitglied bei OEOO
Als sie auf OEOO stieß, hatte Barbara sich schon länger mit der Frage „wie kriegen wir den Müll wieder aus dem Meer?“ auseinandergesetzt. Attraktiv an dem Verein ist für sie, dass OEOO das Problem sozusagen ganzheitlich angeht: Bewußt machen, forschen, dokumentieren und als Wichtigstes: Müll aus dem Meer fischen, Gewässer reinigen.

Aufgabenbereich bei OEOO 
Barbara ist im Norden Ansprechpartner, sie macht
Öffentlichkeitsarbeit auf Veranstaltungen am OEOO-Stand und hält Vorträge über die Themen des Vereins. Außerdem ist sie für die Betreuung der Wissenschaftlichen Datenbank verantwortlich und ab und zu arbeitet sie auch an Projekten und bei Förderanträgen mit.

Holger Borchert

Selbständiger Unternehmer in Hong Kong und Mitglied seit 2016. Er kümmert sich ehrenamtlich um unseren Set-Up und unsere Aktivitäten in Asien.


Warum Mitglied bei OEOO

Im Frühjahr 2016 habe ich Günter Bonin und OEOO im Rahmen eines Events im Gate in München kennengelernt. Nach kurzer Zeit war für mich klar, dass ich mich zukünftig hier in Hong Kong für die Ziele von OEOO einsetzen werde.

Aufgabenbereich bei OEOO 

Ich baue das Asiatische Büro von OEOO in Hong Kong auf und kümmere mich als Verantwortlicher um alle Belange des Vereins in Asien. Insbesondere setze ich mich hier für den ersten aktiven Einsatz unserer Seekuh und den in naher Zukunft geplanten See Elefanten ein.

Erich Groever

61, Dipl. Ing (TU) Lebensmitteltechnologie und Umwelttechnik, eigenes Ing.-Büro für Abfall und Umwelt, seit 2013 für OEOO aktiv


Warum Mitglied bei OEOO

2013 hatte ich mit Günther bei den Probeläufen des ersten Seehamsters Kontakt. Sein Enthusiasmus hat mich sofort angesteckt, seine Vision von sauberen Meeren überzeugt. Die globale Verschmutzung der Meere ist ein Grundübel, die Folgen können wir noch gar nicht überschauen. Daher meine Mitarbeit, aktiv gegenzusteuern und eine Lösung zu finden.

Aufgabenbereich bei OEOO

Umweltverträgliche Abfallwirtschaft ist mein Beruf und Berufung. Günthers Idee, Plastikmüll aus dem Meer einzusammeln, habe ich mit meinem fachlichen Hintergrund um den Aspekt der Weiterverarbeitung ergänzt. Meine Aufgabe bei OEOO ist es, eine möglichst ökologische, UND ökonomische Lösung zu entwickeln, den Kunststoffabfall nutzbringend zu verwerten.

Frank Brodmerkel

50, Kommunikationsexperte aus München, seit 2012 für OEOO tätig.


Warum Mitglied bei OEOO

Als ich vor 5 Jahren in der Tageszeitung über OEOO las, habe ich Günther spontan die Unterstützung meiner PR-Agentur angeboten. Plastikmüll hat als eines der drängendsten Zivilisationsprobleme in den letzten Jahren große Aufmerksamkeit erfahren. Doch nur darüber zu reden, hilft der Umwelt nicht. Es gilt, endlich zu handeln!

Aufgabenbereich bei OEOO

Bei OEOO unterstütze ich das Anliegen des Vereins durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, auch mit einem regelmäßigen Newsletter für Mitglieder und Interessenten. Auch den neuen Webauftritt von OEOO verantworte ich. Er soll die Bekanntheit des Vereins weiter erhöhen und neue Mitglieder gewinnen helfen.

Emmanuel Duru

(36), stammt aus Nigeria, Ingenieur für Chemie und Umwelttechnik, Master of Science der TU München, Mitglied seit 2015


Warum Mitglied bei OEOO
Emmanuel hat an der TU München studiert und bereits internationale Berufserfahrung im Zusammenhang mit Ölunfällen. Er kennt die Gegebenheiten in Nigeria und freut sich, mit seinem Know-how direkt etwas für die Rekultivierung seiner Heimat tun zu können.

Aufgabenbereich bei OEOO
Für OEOO betreut Emmanuel Duru als Projektleiter die Säuberung von Gewässern vor Ort in Nigeria. Seit 2015 war er mehrmals in Nigeria, um verschiedene Reinigungsprojekte mit dem Ölbindemittel PURE zu koordinieren und politische Gremien und NGOs zu gewinnen.

Pressespiegel

Lesen Sie hier die aktuelle Medienberichterstattung über One Earth – One Ocean:

Deutsche Welle berichtet über Mikroplastik-Workshop von OEOO an Bord von OceanCollege

Die Deutsche Welle hat auf Facebook ein Video zur Abreise der OceanCollege-Crew in Holland veröffentlicht…. Weiter »

Berliner Morgenpost berichtet über das Ocean College und OEOO

Die Berliner Morgenpost berichtete in ihrer Ausgabe vom 14.10. über „Das segelnde Klassenzimmer“ des „Ocean… Weiter »

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